Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 19 (1913)
- Issue
- Heft 9 (September 1913)
- Article
- I. Der deutsche Jude in der Armee
- Date
- 1913-09-01
- Page
- 408 (sequence 24)
- Language
- German
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408 Im deutschen Reich. s a g e n: n i chL n u r w i r sagen, d a ß ihr n i ch L z u r d eu t -- s ch e n N aLi o n gehört sondern eure eigenen Leute, aus euren eigenen Reihe n heraus wird das b e - h a u p t e t. Wir wollen den Kamps ruhig und sachlich führen; wir wollen die Zionisten 'in ihrer Ueberzeugung nicht kränken. Aber die einzelnen. besonders die Jugend, die wollen wir bitten, doch die zionistischen Behauptungen noch einmal zu prüfen und noch einmal durchzudenken. Ich weiß, es kommen unendlich viele aus Zufälligkeit zum 'Zionismus, und dann bleiben sie dort stehen, machen die Argumente mit; ich vertraue auf den gesunden Sinn unserer Jugend. Wenn sie sich die Frage stellt: worin b'esteht denn die jüdische Rationalität, dann kommt sie mit uns zu dem Ergebnis : es gibt keine jü d is che RaLi o n , und für eine n deutschen I u d e n g i b L e s nur eines: das st a r"k e und gute und in d en Tatsachen b e g r ünd et e B e w u ß.t se in , daß er n n l ö s l i ch m i t dem deutschen Volk verbunden i st. (Stürmischer Beifall.) * „Was werden wohl die Zerren vom CenLralverein sagen?" Im Zentralorgan der zionistischen Bewegung „Die Welt" befindet sich in Nr. 32 vom 8. August 1913 wörtlich folgende Notiz: ^Nationalismus und Universalismus des jüdischen Volkes. Zur Erinnerung an den Stifter der Berliner Universität, König Friedrich Wilhelm III., fand am 3. d. M. in der neuen Aula der Universität eine Feier statt. Die Festrede hielt der Rektor der Universität G r a f Baudissin über N atio n a l i s m uß n n b U n iver - sali s m u s des jüdische n Volkes zur Zeit sei n e r Selb st ä n d i g k e i t. Er sprach von der weltgeschichtlichen Bedeutung der Juden auf dem Gebiete der Religion. Das jüdische Volk habe dem Monotheismus Form und Grundlage gegeben, und er habe die universalistische Bedeutung nur erlangen können, weil er im wahren Sinne des Wortes eine Volksreligion sei, geboren aus den Tiefen und Kräften des jüdischen Volkes. Das Christentum habe die Idee des Gottesreiches der jüdischen Religion entnommen. Jede Nation müsse unter Bewahrung ihrer Eigenart an der Vollkommenheit ihrer Glieder arbeiten, nicht gegeneinander, sondern nebeneinander; nur so könne die Menschheit in Sittlichkeit und Kultur vorwärtsschreiten. Was w e r d e n w o h l d i e he r r e n v o m C e n L r a l - verein zu dieser j ü d i s ch n a t i o n a! e n Rede des Grafen B a u d i s s in sage n?“