Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 18 (1912)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1912)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1912-12-01
- Page
- 575 (sequence 12)
- Language
- German
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Briefkasten. 575 „An die Mitglieder des Centralvereins denLscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Die engen Beziehungen, die seit jeher zwischen dem Centralververein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und dem Verbände der jüdischenIugendvereine Deutschlands bestehen, veranlassenuns, die Mitglieder des Centralvereins darauf aufmerksam zu wachen, daß ihnen die Zeitschrift unseres Verbandes ,,M i L - teilungen des Verbandes der jüdischen Iugendvereine Deutschlands" fortan zu demselben ermäßigten Preise, der den Mitgliedern der Iugendvereine geboten wird, zur Verfügung steht. Unsere Monatsschrift ist das einzige in Deutschland erscheinende Blatt, das den speziellen Aufgaben der jüdischen schulentlassenen Jugend gewidmet ist. Wenngleich die Zeitschrift auch bereits einen Leserkreis von etwa 14 000 jungen jüdischen Mädchen und Männern ihr eigen nennen darf, so halten wir es doch für geboten, die weiteste Öffentlichkeit über die neutrale, allen parteiischen Sonderbestrebungen abholde jüdische Jugendbewegung zu orientieren. Wir sind der Ansicht, daß die Mitglieder des Centralvereins mit Freuden die Gelegenheit begrüßen werden, ihren jungen Familienangehörigen eine moderne jungjüdische Zeitung in die Hand zu geben. Diejenigen Mitglieder des Centralvereins, die Interesse für die Mitteilungen des Verbandes der jüdischen Iugendvereine haben, wollen gefl. ihre Wünsche nach Aebersendung von Probenummern oder nach einem Abonnement dem Bureau des Verbandes der jüdischen Iugendvereine Deutschlands, Berlin 0., Burgstr. 26, direkt übermitteln." — Die Synagogen-Gemeinde Fi lehne hat sich den jüdischen Gemeinden angereiht, die unserem Centralverein korporativ angeschlossen sind. — Ferner sind uns von Herrn Hugo M o s l e r 23 M. übermittelt worden, die bei einem Vergleich der Urheber der Beleidigung sich anheischig gemacht hatte, an den Centralverein zu zahlen. . — Herr Dr. Kallmann in Stuttgart hat uns als Buße aus einer Privatklagesache 23 M. überwiesen, deren Empfang wir dankend bestätigen. Briefkasten. Kaiiomif. Sie haben vollkommen recht. Es ist eine glatte Entstellung des wirklichen Hergangs, wenn mit Bezug auf die Kandidatur Mugdan der zionistische Parteisekretär in seinem dortigen Vortrag sich äußerte: