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Im deutschen Reich · 1912-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1912) · p. 309

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
18 (1912)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1912)
Article
Das Talmud-Flugblatt des Centralvereins, eine Beleuchtung antisemitischer Wahrhaftigkeit
Date
1912-07-01
Page
309 (sequence 5)
Language
German
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Antisemitische Wahrhaftigkeit. 309 etwas zu verbergen, noch können sie vor ihnen etwas verbergen. Für die RichNgkeit dieser Erklärung setze ich auch hier meine Ehre als Mann und Gelehrter ein. Der Talmud, der SchuLchan Aruch und andere jüdische Schriftwerke sind Geheimbücher nur für diejenigen — Juden nicht minder als Christen —, welche die zum Lesen erforderlichen Vorkennt- Nisse sich nicht erworben haben, llnb eine grobe Unwahrheit sprechen die aus, die dem christlichen deutschen Volke Vorreden, daß das Judentum „den Talmud ängstlich mit allen nur erdenkbaren Mitteln geheimhalte. Bekanntwerden seines Inhalts fürchte, ja dessen Bekanntmachen seitens eines Juden für ein todeswürdiges Verbrechen erkläre. Demgegenüber genügt es, einige Namen neuerer jüdischer Talmudübersetzer zu nennen: E. M. Pinn er, I. I. M. Nabinowitsch, M. Rawitsch, I. Samter, M. Schwab, D. O. Strafchun. Sie alle sind unangefochten geblieben." 4. Herr Fritsch fragt: „Ist die despotische Gewalt der Rabbiner so groß, daß auch besser gesinnte Juden, die solche Lehren innerlich mißbilligen, sich dennoch der Tyrannei der Rabbiner beugen müssen? — Wir antworten: „Fm Judentum hat allein die Lehre Autorität, nicht aber der Rabbiner." 5. Herr Fritsch fragt: „Müssen Sie nicht zugeben, daß ein Volk, welches solche Lehren erdachte und guthieße, auf der niedrigsten Stufe der Sittlichkeit stehen würde und eigentlich keinen Anspruch auf den Ehrennamen Mensch erheben könnte?" 6. Herr Fritsch fragt: „Müssen Sie nicht ferner Zugeben, daß es für eine Gemeinschaft mit einer solchen nichtswürdigen Moral, die alle ihre Mitglieder im Betrug gegen andere schützt und unterstützt, ein leichtes sein muß, jedes anständige Volk auszurcmben, und daß es dazu weder einer „höheren Intelligenz" noch einer „geschäftlichen Aeberlegenheit" bedarf?" Die Antwort auf diese Fragen, wer nach alledem noch den „Ehrennamen Mensch" verdient, wer einer „nichtswürdig eu Mora!" sich schuldig macht, ist mit unverkennbarer Deutlichkeit in obigem gegeben. Darum tat Herr Fritsch klug, nur bezüglich der Fragen 1—4 zu betonen: „Das deutsche Volk wartet auf Antwort!" Das deutsche Volk wird Herrn Fritsch die Antwort nicht schuldig bleiben, es ist nicht gewillt, blindlings in die Falle der Frreführer zu gehen. Eine Prüfung und Erkundigung hätte Herr Fritsch um so notwendiger gehabt, als er erst vor kurzer Zeit wegen Beschimpfung der jüdischen Religion zweimal zu Gefängnis verurteilt wurde»

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