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Im deutschen Reich · 1911-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1911) · p. 451

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
17 (1911)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1911)
Article
[Ohne Titel] / Hielscher
Date
1911-07-01
Page
451 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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Briefkasten. 451 unexaminierten Herrn (ß l) r i ft) suche. In der demnächst wieder zu veröffentlichenden Liste der Apotheker, die bei Ausschreibung von Stellen jüdische Bewerber ausschließen, haben wir nun auch Herrn H. Oldenburg in Eisenach zu verzeichnen. — Im „Berliner Tageblatt" hat am 9. April die Firma Siecke & S ch u l tz, Oranienftr. 120/21 (Stahl- und Maschinenbauart., Fahrradkontor, Motorwagenbau-Material) nachstehendes Inserat veröffentlicht.' „Kassen - Assistent (Ehr ist), Buchhalter m. guter Handschrift u. Ia Zeugnissen P. sos. Bew. schriftl." — Herr F r a n z Clasen in Cuxhaven teilt uns mit, daß das „Hotel Kaiserhof" durch Kauf sein Eigentinn geworden sei und Gästen jeglicher -Konfession gern offen gehalten Werve. Er stehe jeder politischen tendenziösen Bestrebung fern. Das „Hotel Kaiserhof" in Cuxhaven wird nun in unserer Liste antisemitischer Hotels nicht mehr ausgeführt. — Wie uns von dein Besitzer des Hotels „Strandschloß", Herrn Jaeobsen in Swinemünde, selbst mitgeteilt wurde, hat dieses Hotel, seitdem er es übernommen hat, den antisemitischen Charakter verloren und wird von Juden vielfach in Anspruch genommen. Wir haben aber festgestellt, daß der Strand p a l a st in Swinemünde antisemitisch ist. Eingesandt zur Warna n g! Aus einenr Aushange an dem Hause Berlin N. 54, Lothringerstr. 24, ist zu lesen: „Hier ist eine Wohnung zu vermieten, Israeliten verbeten." Der Eigentümer, früher Rechtsanwalt in Nürnberg, soll ein Jude sein. Äf .v l-v je Ch. B., Berlin. Der Deutsch-nationale Handlungsge.hilfen-Verband hat beit „Fränkischen Kurier" veranlaßt, am 1. Juni eine Berichtigung zu veröffentlichen, in der erklärt wird, die am 29. Mai aufgestellte Behauptung, der Verband sei antisemitisch, sei unwahr. Der Verband hat also die Kühnheit, seinen Antisemitismus abzuleugnen. Den deutlichsten Beweis für den Antisemitismus des Deutsch-

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