Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 17 (1911)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1911)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1911-06-01
- Page
- 361 (sequence 16)
- Language
- German
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B e rein» nachrichte n.;6l Erkundigilug bin ich der Meinung, das; die Aeußernug nicht gefallen ist." — In einem Wiesbadener Blatt finden wir ein Inserat, in dem die Apparatebau- und Metallwaren-Fabrik Heinrich Berglar & Co. in Cöln, einen arbeits freudigen, christlichen Herrn sucht, dem sie das Alleinvertriebsrecht ihres Haushaltungs-Massenartikels übertragen will. — In dem „Berliner Tageblatt" sucht Fritz Rad es eldt, Greifenhagen bei Stettin, einen tüchtigen Verkäufer (C h r i st) für Manufakturwaren. — H e r r nx a n n Kuntzmann u. Co. in Stendal suchen für ihr Kurz-, Weiß-, Wollwaren- und Tapisserie-Geschäft eine tüchtige evangelische Verkäuferin. — In der Vossischen Zeitung vom 12. März d. I. erschien folgendes Inserat: „Buchhalterin, doppelte Buchführung, ev an g., für ein Holzgeschäft Prov. Posen verlangt. Persönliche Vorstellung oder schriftliche Offerten nimmt entgegen Im. Cohn, Berlin, Alte Leipzigerstr. 7/9." — Auf unsere diesbezügliche Anfrage wurde uns seitens des Inserenten erwidert, daß die Buchhalterin für ein evangelisches Geschäft gesucht worden sei. ■— Aus die im Maiheft unserer Zeitschrift veröffentlichte Notiz, in der wir weiteren Kreisen davon Mitteilung machten, daß die Firma C. C. Reißig & Co. einen christlichen Geschäftsführer sucht, erhielten wir von der betreffenden Firma eine Zuschrift, in der sie behauptet, das fragliche Inserat aus Gefälligkeit für einen Kunden aufgegeben zu haben. Gleichzeitig versichert sie, weder mit dem Gesuch selbst noch mit der Abfassung des betreffenden Inserats etwas zu tun gehabt zu haben. Wir sind allerdings der Ansicht, daß ein derartiges Versehen bei einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang nicht Vorkommen dürfte. — Der Besitzer der K l o st e r ft e r n- A p o t h e k e in H a m b ur g-Harvestehude, Or. E. O r t h, hat an einen jüdischen Bewerber um eine in der genannten Apotheke vakante Stelle am 27. v. M. geschrieben: „Gestatte mir hierdurch die Anfrage, ob Sie mosaischer Konfession sind? Bejahenden Falls muß ich leider aus Ihre gefl. Bewerbung verzichten." — In Nr. 4 unserer Zeitschrift haben wir eine Notiz aus dem „Neuen Stuttgarter Tageblatt" gebracht, wo-