Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 17 (1911)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1911)
- Article
- Bericht des Vorstandes über seine Tätigkeit in der Zeit vom Februar 1909 bis Februar 1911
- Date
- 1911-06-01
- Page
- 315 (sequence 5)
- Language
- German
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Bericht des Vorstandes über seine Tätigkeit usw. 315 vr. Lehmann, Rechtsanwalt Dr. Lippmann, Rechtsanwalt Abel, Rechtsanwalt vr. Herzfeld, Justizrat Wreschner, M. Moszkowski, Professor Dr. Schneider. Die ausscheidenden Herren sind inzwischeri sämtlich wiedergewählt worden und der Vorstand hat ferner Herrn Handelsrichter Eisner zugewählt. 5) Vereinsbüro. Das Büro des Vereins uurb von dem Syndikus und dem Generalsekretär geleitet. Es sind dort angestellt: zwei juristische Hilfskräfte, eine Bürovorsteherin, ein Buchhalter, vier Sekretärinnen und SLenotypiftinnen, zwei Bürohilssarbeiter und Boten. Außerdem werden auswärts mit Adressenschreiben noch eine Reihe von. Hilfsarbeitern beschäftigt. Die Büroarbeit, die sich aus den Iournalnmmitern einigermaßen feststellen läßt, belief sich im Jahre lUOO auf 11950, im Jahre 1910 ans 12 696 Nummern. Dabei wird hervorgehoben, daß nicht etwa jedes einlanfende Schriftstück eine eigene Nummer erhält, sondern daß die jeweils zusammengehörigen Sachen als Ganzes - mit einer Nummer bezeichnet sind. Infolge der großen Mehrarbeit mußten die Büroräume erweitert werden. 6) Zeitschrift. Infolge einer Umfrage an die Ortsgruppen wird die Zeitschrift unentgeltlich in einer großen Anzahl von Exemplaren an christliche Kreise, deren Adressen Lin den Ortsgruppen erfragt werden, versandt. Sobald es die Finanzlage des Vereins gestattet, soll die Zeitschrift unentgeltlich an sämtliche deutsche Parlamentarier und an sämtliche höhere Beamte und Offiziere geschickt werden. Es wird allmählich und schrittweise vorgegangen werden. Der Verein hat Beweise in Händen, daß die Zeitschrift auch von christlichen Empfängern mit Interesse gelesen wird, mancherlei Aufklärung geschaffen und viele Vorurteile beseitigt hat. Anregungen und Adressen bezüglich nneutgeltlicher Uebersendung der Zeitschrift werden vom Büro jederzeit gern entgegengenommen. 7) Literarischer Anrisemiiis nt u s. Die Bekämpfung antisemitischer AusschreiLnngen in Schulbüchern und populär-wissenschaftlichen Werken hat in letzter Zeit zu einer recht umfangreichen Tätigkeit Anlaß gegeben. Es hat sich gezeigt, daß antisemitisches Gift in einer ganzen Reihe von Büchern verbreitet ist, die sich, sei es in Schulbibtiotheken,