Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 17 (1911)
- Issue
- Heft 4 (April 1911)
- Article
- Der preußische Kriegsminister und das Recht der Juden
- Date
- 1911-04-01
- Page
- 201 (sequence 4)
- Language
- German
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Die Krankheiten der Inden. 201 treffenden Offizieren nie gelingt, aus u n g e t a u f L e n Juden brauchbare Offiziere heranzubilden, während fie das doch z a h l lose Male bei tz e t a u f t e n Juden möglich machen? warum sie auf das bei der Wahl tätige Ofsizierkorps so wenig Einfluß gewinnen, daß ein allgemein als gesetzwidrig anerkannter Zustand nicht zu beseitigen ist? Oeffnen Sie uns die Offizierslaufbahn, Herr Minister, die deutschen Juden sind nicht schlechter als die aller anderen Kulturländer, in denen Juden die höchsten Militärstellen bekleidet haben und noch bekleiden. Verwirklichen Sie unser Recht, und Sie werden nicht nur gerecht handeln, sondern auch dem Vaterlande nützen, indem fie ihm viele brauchbare Kräfte zuführen, indem Sie das schädliche Zusammendrängen der Inden in wenige Berufe beseitigen, indem Sie für hunderttausende von guten Staatsbürgern die Quelle bitterer Unzufriedenheit verstopfen. Zapere audei — Are Krankheiten der Inden. Bon Prof. I)r. med. Albu, Berlin. (Auszug aus einem am 6. März 1911 im Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens gehaltenen Vortrage.) Die Juden sind so wenig wie die meisten anderen Voltsstämme eine einheitliche Rasse im anthropologischen Sinne. Schon im Altertum lassen sich unter den Juden 11 Prozent Blondhaarige Nachweisen, die durch frühzeitige Mischung mit der arischen Völkergruppe entstanden sind. Die Juden sind das beste Beispiel dafür, daß eine Raffe nicht unoeründerlich ist. Unter den heutigen Juden Londons hat eine neuere anthropologische Untersuchung bereits 20 Prozent arischer Rassensymptome festgeflellt. Außer der Mischung mit anderen Volksstämmen kommt dabei der Einfluß hygienischer und kultureller Verhältnisse in Betracht, deren günstiger Einwirkung die Juden fast ein Jahrtausend lang durch ihre Abgeschlossenheit in den Ghettos entzogen waren. Dieses beschrankte Milien hat nicht nur ihre körperliche Entwicklung behindert, .sondern in weit stärkerem Maße noch auf ihre