Mannheim
Compact Memory

Im deutschen Reich · 1911-02-01 · Heft 2 (Februar 1911) · p. 78

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Im deutschen Reich
Volume
17 (1911)
Issue
Heft 2 (Februar 1911)
Article
Die Juden als Sexualverbrecher
Date
1911-02-01
Page
78 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2316602-2316804-2316807-2344463--21203-2344520
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

78 Im deutschen Reich. Er bezeichnet -die Tatsache, daß die Inden „nicht außergewöhnlich häufig bzw. selten" wegen Sittlichkeitsdelikte verurteilt werden, als auffallend, da der Jude infolge seiner meist nervenzerrüttenden Beschäftigung und seiner starken Beteiligung an Geisteskrankheiten, sowie der gesteigerten Sexualität der semitischen Rasse zu Unzuchtsverbrechen besonders disponiert sei Ms Gründe dafür, daß der Jude sich trotzdem von derartigen Delikten fernhült, führt Wulfsen an: seine intellektuelle Begabung, seine Mäßigkeit im Alkoholgenuß, seinen Familiensinn. Andererseits erhöhe der Handelsgeist der Juden ihre Kriminalität auf den einfchlagenden Gebieten, nämlich bei der Verbreitung unzüchtiger Schriften und der Kuppelei. — Die Ausführungen Wulfsens geben zu einigen ergänzenden Bemerkungen Anlaß. Daß die Sexualkriminalität der Juden in den meisten Ländern eine günstige ist, ergibt die Statistik mit aller Deut- Es wurden wegen Notzucht, Unzucht an Kindern und ähnlicher Sittlichkeitsdelikte verurteilt: von 100 000 von 100 000 Christen Juden im Deutschen Reich im Durchschnitt 1903—06 8,9 6,6 in Oesterreich im Durchschnitt 1904 — 05 . . 4,9 1,6 in Ungarn im Jahre 1904 . 2,9 1,07 in Rußland . . . ,. 5,8 7,0 in Amsterdam.- . 3,1 4,1 Aehnliche Ziffern ergeben sich bei den anderen schweren Sexualverbrechen (Blutschande, Abtreibung, widernatürliche Unzucht). Besonders günstig sind für die Juden die Zahlen für Blutschande; wegen dieses schweren Verbrechens werden Juden überhaupt nur äußerst selten verurteilt. Wenn in Amsterdam die Juden schlechter abschneiden, so hat dies seinen Grund darin, daß die soziale Schichtung der Juden dort eine andere ist. Während die Juden in Deutschland und Oesterreich vorwiegend Kausleute oder in den freien Berufen tätig sind, haben sie dort einen größeren Anteil an der Arbeiterbevölkerung (Diamantenindustrie!). Daher ist auch der Kriminalitätstypus in Amsterdam für die Juden ein umgekehrter als in Deutschland und Oesterreich-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.