Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1909)
- Article
- [Ohne Titel] / A. L.
- Date
- 1909-02-01
- Page
- 114 (sequence 6)
- Language
- German
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114 Im deutschen Reich. finniger Richtung sowohl in den verschiedensten städtischen Remtern als auch int Vereinsleben betätigt. — Wir beklagen ferner das am 23. Januar erfolgte Hinscheiden des Herrn Justizrat Epstein in KatLoWitz, des verdienten Leiters unserer dortigen Ortsgruppe. In dem ihm von dem Vorstand und dem NePräsentanten- Kollegium der Kattowitzer Synagogen-Geureinde gewidmeten Nachruf wird ihm nachgerühmt, das; er als erster Vorsitzender des R e p r ä sen t auten-Kollegiums durch die reichen Gaben seines Geistes, seine Beredsamkeit und Tatkraft, wie durch sein warmherziges Empfinden für seinen Glauben die Interessen der Gemeinde in hohen: Maße gefördert und den Anspruch aus unvergängliche Dankbarkeit ihrer Mitglieder erworben habe. m _ fmfkjsN. D. Berlin. Daß die Zeitschrift „Das Reich" au leitender Stelle auf ihre traurigste Leistung in der „Lusti gen Ecke" zurückgekommen ist, konnte bei Sentcn, die gesunden Menschenverstand haben, gewiß den widerlichen Eindruck nicht verwischen, den diese widersinnige Probe „antisemitischer Gelehrsamkeit" machen mußte. Eine derartige Kampfesweise richtet sich selbst. Nus widerstrebt es, auf die niedrige Verquickung der Pariser Schmntzgeschichte „Steinbeil" mit den „Frauen im Judentum" irgendwie eiuzugeheu. Daß der ermordete Maler Steinheil „ein Jude" war, ist übrigens bisher nicht nachgewiesen worden. Im übrigen verweisen wir Sie aus nachstehende Aenßerung des „Israelit" über die ^.Gelehrsamkeit" der „frommen" Mitarbeiter des „Reich": „Alle die Schauermären, die eine sensationslüsterne Presse in den letzten Tagen über den Tod Faures und Mnrawiews zusammengeoichtet, werden in zieuulich konfuser Zusammenstellung aufgetischt, um daraus den Schluß zu ziehen, daß besonders das Judentum sich seiner Frauen meistens bedient hätte, um alle Dinge zum bester: Judas zu verkehren. Seit den Tagen der Esthers und Delilasl!) bat sich das Judentum nach dieser Richtung hin nicht geändert usw." — Nun scheint der hochgelehrte