Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1909)
- Article
- [Ohne Titel] / A. L.
- Date
- 1909-02-01
- Page
- 98 (sequence 18)
- Language
- German
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Jin deutschen Reich. es f r e i I) e i t f i cf) g c sinnte Finnen sind, die so handeln, ul a eh t diese s N n W c s c n d o P Pelt iv i b e r \v ä r 11 c\ - nnd verächtlich! A. L. * Korrespondenzen. A Berlin, 24. Januar. Zur S i ch e r u n g d e s j ü d i s ch e n Religionsunterrichtes hat der preußische Kultusminister über die Gewährung der siir das laufende Etatsjahr im Staatshaushalte mit insgesamt 40 000 Mark eingestellten S L a a L s b e i h il f e n a n l e i st u n g s s ch w a ch e S h n a g o g e n - G e m e i n d e n folgende Bestimmungen erlassen: Der Unterricht ist nntcr Gewährung einer Staatsbeihilfe nur da einzurichten. Nio die Zahl der schulpflichtigen jüdischen Kinder dauernd mindestens z w ö l f beträgt; dabei sind n n r d i e d i e D o l k s - schule besuchenden Kinder in Betracht zu ziehen. Werden nt einer Synagogengemeinde mehrere Unterrichts stationen eingerichtet, oder werden die schulpflichtigen jüdischen Kinder mehrerer Spnagogengemeinden zu einer gemeinsainen Unterrichtsstation vereinigt, so ist mit einer Staatsbeihilfe nur da einzutreten, wo die Gesamtzahl der an dem rtutcrridjt nt einer Station teilnehmenden jüdischen Kinder mindestens zwölf beträgt. Es genügt also nicht, wenn in der Gemeinde zwölf oder mehr jüdische schulpflichtige Kinder vorhanden sind, sondern es müssen mindestens zwölf zu einer gemeinsamen Unterrichtsstation zum Zweck der Erteilung des Religionsunterrichtes vereinigt werden. Sinkt in einem Fälle, in welchem der Religionsunterricht unter Gewährung einer Staatsbeihilfe eingerichtet ist, die Zahl der an dem Unterricht teilnehmenden Kinder dauernd unter zwölf, so ist die Beihilfe zurückzuziehen. Bei Bemessung der Beihilfe werden lediglich die Kosten zu berücksichtigen sein, welche durch Erteilung des Unterrichts erwachsen, nicht aber zum Beispiel sonstige Kultuskosten. Außer Betracht bleiben Fälle, in denen durch die Ein richtung besonderer! Religionsunterrichtes für die fchulpftim