Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 14 (1908)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1908)
- Article
- Die Delegiertenversammlung des Landesausschusses für Rheinland und Westfalen
- Date
- 1908-12-01
- Page
- 681 (sequence 2)
- Language
- German
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Die Delegierten Versammlung des Landesausschusses usw. 681 Die Tagungwurde eröffnet und geleitet von Herrn Rechtsanwalt Or. Herzfeld in Essen, der mit einem Willfommensgruß den Hinweis auf die erfreuliche Tatsache verband, daß die leitenden Gedanken des Eentral- Bereins in Rheinland und Westfalen kräftige Wurzeln geschlagen Haber:. Seit der Gründung des Landesverbandes seien die auch in dieser Versammlung Erschienenen treue Waffenbrüder in gemeinsamem Kampfe gewesen. Hierauf erhielt Herr Rechtsanwalt Abel aus Esse n das Wort zu dem Bericht des Schriftführers. Auch dieser Bericht begann mit dem Ausdruck der Genugtuung darüber, daß in den letzten drei Jahren im Bezirke des Landesausschusses fleißig gearbeitet worden sei. Im letzter: Jahre seien erfolgreiche Veranstaltungen in Elberfeld, Hamm, Hattingen und Düsseldorf getroffen rrorderu Mit Witten, Moers, Duisburg-Ruhrort, Lippstadt und dem bisher aller: Anregungen wenig zugängig gewesenen Bielefeld schwebten Verhandlungen über Lersanunlungen, die in: Laufe dieses Winters noch stattfindeu sollen, Gerade Bielefeld, das der: Wahlkreisen Minden-Lübbecke geographisch so -iahe liege, habe alle Veranlassung, die Bestrebungen des Central-Vereins eifrig m pflegen. Die Propaganda unter der: Frauen unb der politisch mündigen Jugend müsse aller Orter: energisch ir: die Hand genommen rverden. Der Redner besprach noch Einzelheiten der praktischen Betätigung des Landesausschusses und schloß dann mit der Bitte, auch ohne Anregung der Leitung des Landesverbandes innerhalb der Ortsgruppe:: in geeigneter Weise Propaganda zu betreiben, von aller: Versammlungen aber rechtzeitig dem Landesausschuß Mitteilung zu macherr. Das vereinzelt bisher geübte Verfahren unter Ilebergehnng des Landesausschusses direkt mit dem Centrat- Vorstande über Versammlungen zu verhandeln, widerspreche dem statutarischen Zwecke des Landesverbandes, der den Vorstand ir: der Propaganda entlasten soll. Zunächst erhielt nur: Herr Dr. Apfel - K ö l n das Wort zu seinen: Vorträge: ,,U n s e r Verhältnis zu den jüdischen I u g e n d v er ei n e n". Der Redner schilderte die Betätigurig und die Notwendigkeit der jetzt schon bestehenden 40 bis 00 Jugendvereine. Er wies darauf hin, daß