Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 13 (1907)
- Issue
- Heft 11 (November 1907)
- Article
- Jüdische Umtriebe in Schweden
- Date
- 1907-11-01
- Page
- 607 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2316602-2316753-2316764-2339012--16961-2339084- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die zweite Hauptversanimlung des Verbandes der deutschen Juden. 607 Stipendiaten des Bonnierschen Fonds sind im Laufe der Jahre in den Zeitungen u. a. folgende Schriftsteller genannt worden: Fröding, Axel Lundegurd, Harald Jakobson, Wilhelm Ekeland, H. Ullmann. Die hier genannten Herren sind aber auch Stipendiaten der schwedischen Akademie! — Nun ist es aber Zeit, daß ich aufhöre. Hoffentlich habe ich erreicht, daß kein wahrheitsliebender Mensch den Artikeln des Herrn H. über Schweden Glauben schenken wird. Are zweite Hauptversammlung des Weröandes der dentschen Juden. j|dm großen Saale des Frankfurter Saalbaues, dessen Logen, Gale- |§f rien und Tribünen bis auf den letzten Platz besetzt waren, versammelten sich am 13.Oktober heutedieDelegierten zum zweitenBertretertag des Verbandes der deutschenJuden, vierhundert anderZahl aus allen Teilen Deutschlands. Der Vorsitzende des Verbandes, Justizrat Dr. Edmund Lachmann-Berlin, eröffnete die Tagung mit der Mitteilung, daß sie rechtzeitig und satzungsmäßig einberufen fei. Sodann wurde das Bureau, entsprechend dem Beschlüsse der Vorversammlung zusammengesetzt aus den Herren Justizrat I)r. Horwitz-Berlin, erster, Prof. Dr. M. Philippson- Berlin, zweiter Vizepräsident, Justizrat Breslauer-Berlin und Rechtsanwalt Dr. E. Auerbach-Frankfurt a. M., Schriftführer, Rechtsanwalt Dr. Blau, Vorsitzender d-s Vorstandes der israelitischen Gemeinde Frankfurt a. M, Stadtrat Homburger- Karlsruhe, Kommerzienrat Gallinger-Nürnberg, Professor Dr. Lassar-Cohn-Königsberg, Kirchenrat Dr. Kroner-Stuttgart und Louis Sachs, Vorsitzender der Reprasentanten-Versammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Beisitzer. Hierauf erhielt der anwesende Regierungsvertreter Geheimrat Walther- Wiesbaden, das Wort und erklärte, daß die Regierung der Tagung die größte Aufmerksamkeit schenke und daß man versichert sein könne, daß Wünsche und Anregungen an die Regierung in Wiesbaden aus volles Verständnis stoßen. Stadtrat Sch aumann sprach