Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 12 (1906)
- Issue
- Heft 3 (März 1906)
- Article
- L. D., Hamburg
- Date
- 1906-03-01
- Page
- 211 (sequence 2)
- Language
- German
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Briefkasten der Redaktion. 2 LI durch den billigen Preis von 30 Pfg. empfiehlt. Dann ergötzen sich bei Benutzung dieses Liederbuchs die von Wilhelm Schack geleiteren deutsch - nationalen Angestellten jüdischer Geschäftsinhaber u. a. au-ch an nachfolgenden Strophen: Der freie Deutsche ward zürn Knecht, der Jude fälscht das deutsche Recht und gibt es seinen Erben. Der Bauer flieht von Hof und Haus, sucht überün Meer die Stätte aus Zum Sterben. Statt Königsmacht herrscht Judengold, die Kunst ist seil; in Judensold muß sich der Edle bücken. — Der Jude srech, der Deutsche bleich: Zerbrich, du junges Deutsches Reich, in Stücken. Wach auf du alter Kampfesmut, Germanenblut, Verserkerwut, zum Letzten will ich werben: Wer nicht als Sklave leben mag, dem winkt der große Rachetag zum Sterben. Stimmer sollen uns betören, Judenkünste, Judentrug; eifrig wolldr wir ihnen wehren offnen Blicks, durch Schaden klug Laßt Lei Siegfrieds Schwert uns schwören, das den grimmen Drachen schlug: Nimmer sollen uns betören Judenkünfle, Judentrug. Auf, auf! ihr deutschen Brüder, laßt uns schwören: „Wir wollen iwlner einig sein und frei! Wir wollen kühn des Juden Herrschaft wehren, ob er auch tückisch, groß und mächtig sei." Reicht euch die Hand zum Bunde! Ruft laut die frohe Kunde: „Der deutsche Heldenmut, er lebet hoch! Wir tragen nicht des Juden Sklavenjoch!" Feigheit und Tücke sind des Juden Waffen, sein Werk setzt er im Finstern schleichend fort. Nur Geld und Gold will listig er erraffen, es ist des Goldes Macht sein bester Hort. Doch unser einzig Streben ist frei und froh zu leben Wir setzen alle Gut und Blut daran, drum helft uns kämpfen jeder deutsche Mann! Und gelftu nur Deutsche aufs Gericht, nur Recht zu suchen dort' treibt uns das fremde Angesicht des Richters wieder fort! Im Deutschen Reich der Jude irrt, wir kehren lieber um, doch daß ein Jude Richter wird, 's gefällt uns gar nicht — bum. „Ich Hab' keinen großen Laden," Beitel Lilienthal begann, „handle blos mit alten Sachen und was sonst ich kriegen kann. Doch es hat mein kleiner Laden mir genug schon eiugebracht, denn ich halü in einem Jahre sieben Mal Konkurs gemacht." Und es rief der reiche Nathan, Mandelbaum und Silberstein: »Lilienthal, Du bist der Reichste, Dein Geschäft brmgt's Meiste ein!"