Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 12 (1906)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1906)
- Article
- Frankfurt a. M.
- Date
- 1906-01-01
- Page
- 45 (sequence 2)
- Language
- German
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Korrespondenzen. 45 Söeutl") bei der sonst strengen und sorgfältigen Sichtung des altüberlieferten Materials durchgeschlüpft ist und nicht schon im Manuskript ausgemerzt wurde. Ich empfinde die Geschmacklosigkeit einer solchen Zeile in einem Kinderbuche selbst stark. 2. Die Zeile findet sich aber nur, und das möchte ich betonen, in den ersten 5000 (fünftausend) Exemplaren des Buches, welche schon versandt waren, als ich auf die Sache aufmerksam gemacht wurde. Damals war gerade das 6. bis 10. Tausend im Druck, und mit einigen Unkosten gelang es, die fatale Zeile noch auszumerzen. Selbstverständlich fehlt sie auch bei allen inzwischen späterhin noch gedruckten Exemplaren. Im übrigen bin ich gern bereit, jedem, der an dieser Zeile Anstoß nimmt, sein etwa vom 1. bis 5. Tausend stammendes Exemplar ungerechnet gegen ent „gereinigtes Exemplar" umzmauscheu. — Karl Robert ä ange m iesche-D üss eldorf." Das „Frankfurter Israelitische Familienblatt" hat in der Rümmer vom 22. v. Mts. nachstehende Zuschrift aus Wiesbaden veröffentlicht: In der letzten Rümmer des Blattes öefmbet sich eine Diskussionsäußerung und eine Anzeige, die der von mir redigierten „Dtsch. Zahnärztlichen Wochenschau" entnommen sind. Die Wiedergabe dieser Anzeige, die den Namen desjenigen jüdischen Zahnarztes enthält, der im redaktionellen Teile meiner Zeitschrift aus richtigem Taktgefühl unbenannt blieb, veranlaßt mich zu der Erklärung, daß die Anzeige am 14. Septbr. d. I. während einer schweren Erkrankung desselben aufgegeben, anr 27. desselben Monats nach Erscheinen der erstmaligen Anzeige von ihm zurückgezogen worden ist. Daß sie dennoch an: 7. Oktober erschien, ist auf einen Irrtum der Druckerei zurückzusühren. Zahnarzt Stieren. E r L L ä r u n g. Das in der -„Deutschen Zahnärztlichen Wochenschrift" erschienene Inserat, einen christlichen Vertreter betreffend, ist wahrend meiner schweren Erkrankung irrtümlicherweise ohne mein Wissen und Zutun schematisch aus der Stellentafel abgeschrieben und aufgegeben worden und wurde, als es zu meiner Kenntnis kam, sofort von mir zurückgezogen. vr. chir. dent. Carl Feibusch, Zahnarzt. (Da die Angelegenheit durch ein „Eingesandt" im vorigen Ceile unserer Z>eirschrist zur Kenntnis unseres Leserkreises ge-