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Im deutschen Reich · 1905-03-01 · Heft 3 (März 1905) · p. 126

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
11 (1905)
Issue
Heft 3 (März 1905)
Article
Jahresbericht
Date
1905-03-01
Page
126 (sequence 2)
Language
German
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126 3m deutschen Reich» Heimen Sanitätsrat Dr. Adolf Abraham, Julius Oppenheim, Repräsentant der jüdischen Gemeinde, Emanuel Sachs, Justizrat Di-. Staub, Geheimer Medizmalrat Prof. Dr. Köbner. Direktor W lly Bambus, Rentier Paul Simon und Gustav Löwenb-mg, Vorsitzender der Repräsentantenversammlung. Ich nenne von auswärtigen Mitgliedern: Martin Fechheimer und Salomon Forchheimer in Nürnberg, Rabbiner Dr. Rahmer-Magdeburg, Kommerzienrat Simon Frankel in Fürrh, Rabbiner Dr. Tobias Cohn-Potsdam, Rentier D. Proskauer-Königshütte, Kommerzienrat Martin Mayer-Mainz, ferner Bankier Alvhons Jacobson-Leipzig — er war auch der ersten einer, wo es galt, für Juden und jüdisches Wesen einzutreten und Gutes zu stiften — Bankier Robert Cohn-Königsberg i. Pr., Rabbiner Heinrich Weiß in Hamburg, Rabbiner Dr. Tietz und Stadtältesten Kmtzig in Jnowrazlaw, sowie die Gemeindevorsteher Emanuel Stern in Aachen und Selig Sternberg in Spandau. Sie und manche, die weniger an die Spitze getreten sind,, waren uns treue Mitglieder. Sie alle haben zu ihrem Teile beigetragen, unseren Glaubensgenossen an ihrer Stelle zu nützen und die Ideen unseres Vereins hochzuhalten und zu verbreiten. Ihr Hinscheiden bewegt uns tief. Ich bitte Sie, sich zu Ehren der Verstorbenen von Ihren Plätzen zu erheben. Ich konstatiere, daß dies geschehen ist. Diesen Verlusten, die mir beklagen, steht nach wie vor ein stetiges erfreuliches Wachstum des Vereins gegenüber. Wir können aus den verschiedensten Gegenden unseres Vaterlandes reichen Zuwachs verzeichnen, einen Zuwachs, der zum Teil darauf zurückzusühren sein wird, daß wir bestrebt sind, in immer weitere Kreise die Erkenntnis unserer Bestrebungen und die Erkenntnis ihrer Notwendigkeit zu tragen. Es ist Ihnen aus früheren Versammlungen bekannt, daß wir in ausgedehnterem Maße als früher uns zu Versammlungen in die Provinz und in andere deutsche Staaten begeben haben. Wir haben Versammlungen abgehalten zunächst in Berlin in dem letzten Jahre: am 5. Januar sprach hier Herr Rabbiner Dr. Ziegler-Karlsbad über das Judentum in den ersten drei Jahrhunderten der jetzigen Zenrechnung; in der Generalversammlung am 22. Februar 1904 sprach, wie ich schon erwähnt habe, der verstorbene Konsul Simon aus Hannover; am 28. März 1904 Herr Dr. Gustav Karp»les-Berlin, dann Herr Prof. Dr. Philrppsohn-Berlin, Herr Oberrabbiner Prof.. Dr. Klein aus Stockholm und am 26. ^Januar 1905 Herr Dozent Dr. Elbogen-Berlm. Auswärtige Versammlungen haben im letzten Jahre stattgefundew.

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