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Im deutschen Reich · 1903-02-01 · Heft 2 (Februar 1903) · p. 188

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
9 (1903)
Issue
Heft 2 (Februar 1903)
Article
[Ohne Titel] / A. L.
Date
1903-02-01
Page
188 (sequence 10)
Language
German
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IRI
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188 Im deutschen Reickdurch die Herren Rechtsanwalt Du. Samson, Dr. Waldstein und Carl Cohn persönlich vertreten), ferner die Herren Geh. Hosrat G. Joseph- Lhal und Martin Lebrecht in Nürnberg, Landgerichtsrat Dr. Wöllstein, Dr. Reich und D. N. Schlesinger in Breslau, Stadtrat S. Magnus und Rabbiner Dr. Vogelstein in Königsberg, Rechtsanwalt Dr. Blau- Frankfurt a. M., Dr. C . Pariser-Homburg, Kirchenrat Dr. Krön er und Dr. Feldmann in Stuttgart, Senator Fischer-Hannover, Rechtsanwalt Behrendt-Danzig, Bankier I. S. Hirschland-Essen, Bezirksrabbiner Dr. Einstein - Landau, Stadtverordnetenvorsteher H. Cohn- Liegnitz, Herz Berliner-Schneidemühl, Rechtsanwalt Landau-Erlangen, Rischowski-Tarnowih, Mannheim-Sorau, Adolf Reumann - Moschin, Dr. Wiesenthal-Magdebnrg, Naphtali-Schweidnitz, Seeberger-Gunzenhausen, Lehrer Spiro - Fulda, Justizrat Dr. Heinrich Mever Cohn, Fabrikbesitzer W. Weigert in Berlin x. x. Allen sei auch an dieser Stelle der herzlichste Dank gewidmet! — An die Verlesung dieser Kundgebungen warmer Sympathie für die Vereinssache knüpfte Herr Dr. Wiesenthal einen mit Jubel aufgenommenen Trinkspruch, den er den Damen widmete, die nicht nur in überaus großer Zahl das Fest geziert haben, sondern auch jederzeit die Vereinsbestrebungen mit Interesse verfolgen und nach Kräften fördern. Damit nahm das Fest in mitternächtiger Stunde einen harmonischen Abschluß; kein Mißton hat es gestört; die ganze Veranstaltung trug ein vornehmes und weihevolles Gepräge und wird sicher allen Teilnehmern unvergeßlich bleiben. — Am Tage vorher hatte in den von rem Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde in gastfreundlichster Weise dazu überlassenen Reprasentanten-Saale unter ziemlich zahlreicher Beteiligung auswärtiger Delegierten und Vertreter hiesiger jüdischer Organisationen eine mehrstündige Besprechung über verschiedene Punkte stattgefunden, welche den Ceutral-Verein berühren und voraussichtlich durch diese mündliche Aussprache wesentlich geklärt und gefördert worden sind. — Das erste Deeennium des Vereins schloß in erfreulichster Weise ab; das zweite ist durch zahlreiche Anmeldungen neuer Vereinsmitglieder, u. a. durch den Anschluß des „Vereins Jüdischer Studenten in Berlin", hoffnungsvoll eingeleitet worden. Zu den alten bewährten Kampfgenossen scharen sich so viele neue Freunde, stärken unsere Reihen und mehren unsere Tatkraft. So gehe es denn mit Manuesmut in Eintracht weiter, fest in der Sache, mild in der Form, zu dem hehren Ziel der Unverletzlichkeit unseres guten Rechts. Alle das Eine; jeder das Seine; Dir, Gott, das Deine! A..L.

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