Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 7 (1901)
- Issue
- Heft 8 (August 1901)
- Article
- [Ohne Titel] / A. L.
- Date
- 1901-08-01
- Page
- 430 (sequence 5)
- Language
- German
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CO FiN Cu*i'C/ K..C Anstoß nehmen und durch die ablehnende.Haltung in der Frage des Judentages zuder Annahme veranlaßt worden seien, daß der Verein heute noch nicht auf dem richtigen Wege sei. Klarheit rönne erst in einer von den Zionisten demnächst zu veranstaltenden Versammlung geschaffen werden, um deren vollzähligen Besuch er bitte. In ähnlichen! Sinne äußerte sich sind. MI/ Wilhelm Levy. Herr Redakteur M. A. Klausner wandte sich mit Entschiedenheit gegen die Aeußerungen Citrons, der als junger Mensch sicher noch nichts Erhebliches geleistet habe und.trotzdem sich unterfange, sowohl dem Abwehrverein, wie dem Eentral-Verein den Vorwurf zu machen, nichts geleistet zu haben. Die abfällige Aeußerung über das Ae streben des Central-Vereins, die Gegensätze zu mildern, sei völlig unberechtigt? Es sei verdienstlich, wenn der Central-Verein das auszuschalten suche, was die Juden hindere, bei der Abwehr gegen äußere Feinde einmüthig zusammen zu wirken. — Als Alter Herr des „Akademischen Vereins für jüdische Geschichte und Literatur" und als Mitglied des Central-Vereins druckte Herr Zahnarzt Lipschitz seine Freude über die Bestrebungen des Central-Vereins aus, die Studenten für große jüdische Ziele zu erwärmen, ohne eine neue studentische Organisation schaffen zu wollen. Konzessionen an den Zionismus könne er nicht gut heißen. Die jüdischen Studenten möchten zunächst sich mit. der Geschichte und Literatur der Juden mehr als bisher vertraut machen. — Rach einigen persönlichen Bemerkungen der Herren stad. Heilmann, stadL Alexander, .C;id. Baum und stud. Schlomann resümierte im Schlußwort Herr Di. Horwitz als Referent den Gang der Verhandlungen, empfahl dem jungen Mann, welcher sich nicht nur über'die Dhätigkeit des Central-Vereins, sondern auch über diejenige des Abwchrvereins so abfällig geäußert habe, noch fleißig zu studieren, um das- Wirken beider Vereine verstehen und würdigen zu können. Der Redner wandte sich dann gegen die Leisetreterei, deren Anh."'.m:r sich schon bei Begründung des Central-Vereins nörgelnd ZeeBß-rt mR noch vor Beginn der Thätigkcit Erfolge .gu scheu verbuch BBem Jetzt, wo längst Erfolge erzielt seien, komme u:an wieder r?.it Nörgeleien, ohne von diesen Erfolgen auch Nur eine Ahnung - zu haben. Als Referent habe er eine größere Kerrutrüß von. der Thätigkeit des Vereins bei allen Au'mcfcnden 'vorausgesetzt und deshalb die Erfolge nur kurz gestreift, statt mit dem ADE wiederum zu kommen. In einen andern Namen des Vereins c reBKen, sei ihm nicht in beu Sinn gckonlmen; er. habe den Fi.. g^/.::Tvcr nur die Erklärung abgegeben, daß für den Cc::K/ABmA. s wer als Jude gelte, der sich als solcher jedeneir ö-wenue. Der v?, . eJ-oereiu