Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 5 (1899)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1899)
- Article
- Gustav Levinstein [Rezension]
- Date
- 1899-10-01
- Page
- 567 (sequence 3)
- Language
- German
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Bücherschau. 667 nicht zu, daß er eS billige, wenn die Juden aus materiellen Beweggründen geistige Güter gegen andere eintauschrn. Daß diese andern nicht höher, edler und erstrebenswerther find, beweist L. in einer knappen aber treffenden Gegenüberstellung dessen, was das Christenthum dem Judenthum und was dieses jenem verdankt. L. schließt seine Schrift mit seinem GlaubenSbekenntniß. Wir wissen wohl, daß manchem der Nahmen dieses Bekenntnisses zu eng sein wird, aber wir hoffen, daß. eS keinen unter unfern Glaubensgenossen und keinen -unter den billig denkenden Andersgläubigen geben wird, der nicht von dem Ernst und dem heiligen Eifer des Verfassers überzeugt und fortgerissen würde. Deshalb können wir Herrn L. zu seiner neuesten Schrift nur beglückwünschen und dem Verlangen Ausdruck geben, daß sich unter uns viele Männer finden mögen, die wie er arbeiten und kämpfen. 8. Leopold Treitel. Biblische Geschichte, nach dem Worte der Bibel zum Gebrauche für Schulen und häusliche Belehrung neu bearbeitet. Mannheim. Druck und Verlag von I. Bensheimer. Die Bücherschau der vorigen Nummer dieser Zeitschrift enthielt eine aus der Feder eines christlichen Herren stammende, durch ihre objektiv wissenschaftliche Haltung angenehm berührende Besprechung des Lazarus'schen Buches „Die Ethik des Judenthums "*). Der Herr Necensent versenkt sich in die Schönheiten des gewaltigen Baues und besichtigt unter der sicheren Führung des Herrn Prof. Lazarus mit Kennerblicken den prangenden Tempel der Ethik des Judenthums. Aber gerade-von denjenigen, denen dieser Tempel einst errichtet worden ist, kennen viele seine eigenartige Pracht nicht, gehen achtlos daran vorüber, kaum daß ihr Blick auf einen Augenblick *) In der Micherschau des September-Heftes sind versehentlich einige Druckfehler unkorrigicrt geblieben. Es sollte heißen: Seite 503 Zeile 15 nicht „Abzweigung" sondern „Abgrenzung"; „ 503 „ 21 „ „HeiligkcitSgcbietS" sondern „Heiligkeitsgebots" „ 5Y3 „ 27 „ „griechische, überlieferte" sondern „griechisch überliefert"; „ 505 „ 10 sollten die Worte „Man gestatte — verweilen" hinter dem nächste» Sag stehen; „ 506 „ 30 sollte cs heißen: nicht „Vor-" sondern „Urchristenthum" „ 506 „ 34 „ „ „ „ „verwirklichenden" sondern „verweltlichenden"; „ 501 „ 5 „ „ „ „ „Entelectrie" sondern „Entelechie"; „ 501 „ 7 „ „ „ „ „Jodl, Den" sondern'„Jodln, a."; „ 501 „ 9 ist das Wörtchen „nach" zu streichen.