Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1896)
- Article
- Fleischbesudelungs-Prozesse
- Date
- 1896-10-01
- Page
- 478 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2316602-2316611-2316621-2319176--01540-2319293- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
478 Im deutschen Reich. Auf diese Briefe erfolgte eine Antwort, die in Abschriften alsdann im Städtchen verbreitet wurde. Eine dieser Abschriften lautet wörtlich: „Um auf die am 5. dss. gestellten Fragen eine bestimmte Antwort geben zu können, hatte ich sie einer hervorragenden Autorität auf dem Judengebiete unterbreitet, war aber noch ohne Antwort, als Dein zweites Schreiben eintraf, welches nun meine Ansicht wissen will. Da machte ich mich. an die Arbeit, ein ziemlich günstiger Brief war fertig und schon im Couvert, dakommt das erwartete und erwünschte Schriftstück an. Mein erster Brief bleibt daher hier, und ich schreibe Dir einen neuen. Ich lese: Berunreinigung der Speisen ist das Geringste, was die Juden uns anthun. Sie weisen uns gerne Nahrung zu, Fleisch, das mit Exkrementen besudelt und dann mit einem Eimer Wasser, um nicht erkannt zu werden, gesäubert wurde. In Mähren ertappte man voriges Jahr einen Juden Derartiges verübend und zwang ihn, den Abortsstoff mit der Zunge von dem geschlachteten abzulecken. Ich habe auch sonst von Berunreinigung wohl gehört, hätte ich geglaubt, daß die Waldnieler Juden sie am Fleisch verübten, so hätte ich sicher nie von ihnen bezogen, freilich habe ich mich, so lange ich selbst dort Haushaltung hatte, fast nur an Christen gehalten, aber nicht deshalb, weil ich glaubte, die dortigen Juden hätten das geschlachtete vorher besudelt. Ich beschuldige dieselben weder, noch spreche ich sie frei. Die Juden, besonders auf dem Lande und am Rhein, machen gegenwärtig unliebsame Erfahrungen. Möchten sie dieselben benützen, daß an maßgebender Stelle dem gemeingefährlichen Treiben vieler Juden, namentlich auf dem Gebiete der Presse, Einhalt geboten würde. Ob die Juden üben, was im Talmud steht, das kann man am Ende nicht immer beweisen, aber die Judenpresse und ihr Treiben sind erkennbar und fordern zur Abwehr heraus. Was thut der maßgebende Jude? In allen Wipfeln ist Ruh', es bleibt die rohe, freche, gottlose Hetze gegen alles Christliche, besonders Katholische. Wir wollen uns doch nicht von den hergelaufenen- Semiten mißhandeln lassen, ohne den Mund aufzuthun. Wenn wier uns wehren, so ist das nur vernünftig und notwendig. Der Jude dringt (sic!) sich anmaßend in Alles hinein, und er findet, da wier sein Gebühren sehen, bei uns nicht viel Vertrauen. Er wird es sich gefallen lassen müßen, wenn wier die gesetzlichen Mittel zu unserm Schutze anwenden. Natürlich will ich nicht