Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 6 H. (1809)
- Article
- Patriotische Gedanken und Wünsche
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 417 (sequence 5)
- Language
- German
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handckS an g:Mr!ichcn Klippen scheiterte, unb m.bfftr« schwindelndem Strudel seine Moralität unrcrsank!' — Laßt uns daher begierig die Mittel ergreifen, die uns menschenfreundliche Regenten an die Hand gebe», laßt uns in mehrere Stande uns theilen, und — unser Ucbel wird ver-'" schwinden. Gelehrte und Künstler werden dann bei uns die Stelle pedantischer Stutzer; Kanfieute die Stelle der vielen Kleinhändler, Handwerker die Stelle der Haustrer, Dauern die Stelle müßiger Bettler, und brave Krieger die Stelle der Müßiggänger vertreten. Dann wird mancher unter uns um so weniger nöthig haben, sich seiner orientalischen Gesichtszüge zu schämen, und wir werden unter uns keine chrisielnde Juden und außer uns keine jüdischen Täuflinge mehr haben, -r Und nun noch ein paar Worte, die Nothwendigkeit des Unterrichts in der Religion und den Wissenschaften betreffend. Sehr erfreulich ist es für jeden Menschenfreund zu sehen, daß der Strahl der Aufklärung seit einiger Zeit selbsE biS in die finstern Hütten unserer Bruder hineindring^ und unsere Wohnungen erleuchtet. Deutlich können wir nun die Trugbilder des Aberglaubens sehen, deren Anblick uns sonst so viel Schrecken und Furcht e'mjagte. Aber nicht jedes Auge kann diesen mächtigen Glanz ertragen, und so mancher wirst in seiner Verblendung mit dem Schutte auch hie Perle über den Haufen. , ... ' So nachtheilig es auch für die Menschheit immer seyR mag, in dm lebendigen Sinn der reinen Lehre nicht einzu« dringen, und.sich an den todttn.Buchfiabm der. Gesetze zu