Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 6 H. (1809)
- Article
- Rabbi Moses Ben Maimon
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 383 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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*׳ ־!- .4י־' י ' 1' 383 ־. . wollen dem Urthcile unserer Leser, welche von diesen Erzäh» lungen am wahrscheinlichsten sey, nicht gewaltsam vorgrei» fen, genug, wir wissen ihn in Schutze Aegyptens und da suchen wir ihn jetzt auf. (Eid) selbst vergessen und nur für denBru» der leben, ist ein herrschender Zug in dem Charakter unseres Maimonides, den wir an seiner Lebensweise in Aegypten bemerken: die Zeit als das höchste (5ujt verehren, der zweite. Nur wenige Stunden sind auf seiner Tagestabelle» die ihm seine Derufsge« schäfte übrig lassen: aber auch diese vergönnt er sich nicht allein, er widmet sic vielmehr dem Unterrichte, der Unterweisung, der Wohlfahrt anderer, und suchet in diesem beseligenden Geschäfte sein Glück und seine Erholung. Wie viel Zeit ihm sein Beruf als Arzt gekostet hat, erhellet deutlich aus einem seiner Briefe an seinen gelehrten Freund (feinen einstigen Schüler) Rabbi Samuel Aden Tabon "): >,So herzlich ich mich auf deine Ankunft freue, so wenig werde ich der Freundschaft ihren gerechten Tribut zollen können, die Zeit dieses Besuches im Kreise der Wissenschaft zu genießen. Du weißt es , daß ich täglich dem König zu Ka iro, so wie mehreren am Hofe, meine« l ärztlichen Besuch abstatten muß, der mich den ganzen Vorß mittag kostet. Bei meiner Nachhausekunft finde ich mei»? Vorzimmer von Menschen aus allerlei Ständen angefüllt, Z die mir kaum vergönnen, nur ein sehr mäßiges Mittags- | Et» - I *) Es ist derjenige, der zu dem größten Beifalle Maimv nides, dessen großes Werk: biora Kebucliim ji. a. m. aus dem Arabischen ins Hebräische-übersetzt hak. ‘ .