Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 6 H. (1809)
- Article
- Rabbi Moses Ben Maimon
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 382 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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nionides richtete sich äußerlich nach diesem Edikt uuv beobachtete genau die mahomedanischcn Religionsccreino^ riicn, bis er seine Angelegenheiten in Ordnung gebracht hatte und sich ihm eine Gelegenheit darbet, nach Aegypten zu gehen. Als er mit seiner Familie zu Foflat angckon!- rnen war, so bekannte er sich öffentlich zum Iudenthumc, rröffncte eine Schule der Philosophie, ward in das Collcgium der Acrzte ausgenommen und erwarb sich durch den Iüwclenhandel seinen Lebensunterhalt, bis nach Erlöschung Ler Dynastie der Aliden, Alfadl Abdel Rahhim Ben Albaisan, Oberster der Gozitcn, Herr von Aegypten wurde. Dieser!ernte MaimonideS kennen, nahm ihn in seine Protektion, machte ihn zu seinem Leibärztewies ihm einen jährlichen Gehalt an und vercheidigte ihn gegen die Anklag! des Abilarab Ben Mvischa, eines spanischen Rechröge-!ehrten, wegen seines verstellten Uebertritts zur mahomcbanischen Religion, indem er zeigte, daß ein erzwungener Uebertritt gesetzwidrig *) und daher ungültig sey Air ») Die Rabbinea ucnnen das sehr schön: ^ebor musclib, v«70Meli Ku, U1NH012: : er bat )2 schon! längst (neulich auf Sinai) dem wahren Glauben ge- ( schworen.; *״) Dieß ist in der Kürze, was dir oben erwähnten beiden i Schriftsteller berichten, mit welchem Horbalt in der f Orientalischen Bibliothek übereinstimmr - Doch wen» jene Schrifcstekler neck hinzufügen, d-׳i MaimonideS trotz se ner großen Stärke in der Arzenei- - künde, es nie gewagt haben scll , dieselbe auszuübcn weil er seinem Urrdeile allein nicht gcttauek habe: so! haben sie diese Bescheidenheit ein wenig zu weit getrie den, und Mrimon'des kein Wörtchen davon gesagt; Leun seine eigenen Zeugnisse und Briefe können gerade das Äegencheli datttzu«.