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Sulamith · 1809-01-01 · 2 Bd. 6 H. (1809) · p. Seite 379

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
2 Bd. 6 H. (1809)
Article
Rabbi Moses Ben Maimon
Date
1809-01-01
Page
Seite 379 (sequence 4)
Language
German
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379 Zeugniß *) in das Jahr nz9 nach christlicher Zeitrechnung. Sein Vater ** ***)), so wie mehrere seiner Ahnen standen bei ihren Glaubensgenossen in dem größten Ansehen , indem sie das Richttramt bekleideten , das nur den Bessern und Würdigrrn zu The;! werden konnte, sie gehören also, ss. wie Maimonides selbst, unter die Zahl der jüdischen Gelehrten, die unter den Inden den Titel: Geonim (2״:^) führen^"). Daß seine Erzichung als Kind keine *j Dieses Zeugniß befindet sich am Ende seines Kommentars zur Mi sch nah (;כ-ל־י^נירתn 'פי) in der Neapel:- tonischen Ausgabe vom I. r-492-, und alle arabischen Scbrisrst-.'ller stimmen damit überein. Uebrigens find andere Schriftsteller über sein Geburtsjahr nicht einig: Das Juchaßim (ס'ה'וח2ין; feßt feine©cburf in das Jahr 489! oder 113* christl. Zeirr. Eine alte Nachricht des R. David, emcS Enkels Maimonides, giebt feine Geburt den 14. Nissan des Jahres!446 der Konrrakte (1136 dir. Zeitr.) an. Diese Nachricht ist aus einem handschriftlichen Kommentar Maimonides über den Traktat R 0 s d) Haschanah (ר״ה », welcher sich zu Mantua befand, gezogen,־ und ist auch von R. Asaria in Meor Enajim Bt. 96 und von Jech ia in Schalscheleth Hakabala Bl. 42. an* geführt worden. Ich könnte noch mehrere Meinungen Darüber anführen, wenn ich nicht befürdstcte, daß meh- . me Leserinnen besonders keinen Zahlensinn haben, und daß zu große Anmerkungen nicht selten crmüdev, und schon oft zu bittcrn Anmerlungen Anlaß gaben. **) Maimonides Vater war ebenfalls ein großer Gelehrter, der nach dem glaubhaften Zeugnisse seines großen Sohnes (im Kommentar zur Mischnah) mehrere Werke geschrieben, die er, der Sohn, sehr Zu benutzen suchte. ***) Dieser Ehrenname eines Geon (גאון) kam denjenigen Gelehrten zu, die nach , dem Abschlüsse des Talmuds Lebten, sich um die Erklärung desselben verdient und durch anderweitige Talente berühmt gemacht haben.

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