Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 6 H. (1809)
- Article
- Rabbi Moses Ben Maimon
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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379 scm musterhafter kcbcnSwandcl, fcctt er mit seiner wahrhaften Eclchrsamkcir geschickt zu paaren verstand, zwang alle seine Bekannten zu den ungeheucheltfien Lobescrhebungen, die sie deutlich als ein Vcrmachtniß der Nachwelt in den Worten nicderlcgten: Von Moses bis Moses hatte die Welt keinen solchen Moses *). ממשה 12 טשה לא קב כמעה **} Doch nicht nur bei seiner Nation, auch bei andern Völkern, zu denen sein Ruf hindrang, und besonders bei Len christlichen Gelehrten , die das unsterbliche Verdienst in jedem Sterblichen zu schätzen wissen .***), blieb sein Name nicht ungefcyert. Und so möge es denn nicht unpassend ftyn, dem Andenken eines überall verehrten Weisen auch in Sulamith ein kleines Monument zu setzen, von der Hand der aufrichtigsten Liebe! — Kordova in Spanien ist die Wiege unseres Maimonidcs, und seine Geburt fallt nach seinem eigenen ,*) MoseS Mendelssohn erhielt von seinen Frcunden dasselbe *ob in denselben Worten. ־**) Welche hohe Achtung man für diesen Würdigen ge« fühlt haben muß, möge der Umstand beweisen, daß man seines Namens kn dem den Juden so heiligen Gebete Kadi sch jedesmal mit den Worten erwähnter וכהיי דמרנא ייסרכם * Man sehe dessen hinrerlassene Briefe. *")Richard Simon meint in seiner Kritische» Geschichte, unter allen Hebräern sey Maimonides derjenige, der, so großen Ruhm er sich auch bei den Israeliten erworben hatte, dennoch bei den Christe» j» «och großen» Ansehen siehe.