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Sulamith · 1809-01-01 · 2 Bd. 5 H. (1809) · p. Seite 341

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
2 Bd. 5 H. (1809)
Article
Dänemark [Nachricht]
Date
1809-01-01
Page
Seite 341 (sequence 14)
Language
German
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34t Gefühl empcrnibf Bedeutung liegt; — sondern in einem uneingcstl;ränktcn Besitz, ira vollen Genuß aller Rechte des Menschen und des Burgers lebt, die ihm nicht als Gnade »nd Barmherzigkeit vergönnt, sondern ihm als daS eingeraumt werden, worauf er einen billigen und gegründeten Anspruch hat. Ich sehe, daß seine gesetzliche Wirksamkcit keinen willknhrlichcn Zwang unterworfen; baß seine Verpflichtungen gegen den Staat, worin er lebt, nicht mehrere,und größere sind, als die eines jeden anderen Bürgers; daß der Zutritt $n jeder Handthicrung oder Nahrungszwcig,;u welcher er sich selbst durch Beruf oder Lust gewidmet fühlt, ihm geöffnet ist; daß er in seinem sich gewählten Fache, zum Wohlstand sich fortarbcitcn, Vermögen und Eigcnthum sich erwerben, genießen kann, was er erworben hat, in ungestörter Ruhe, unter dem Schutz der Gesetze, die keinen Unterschied der Person machen. Ich sehe, daß die Regierung des Landes in Folge der wahren Staats-Klugheit und aufgeklärten Grundsätze der Religion, in ihm, nicht den Juden, nicht den fremden Religionsbekcnncr, sondern nur den Bürger und Unterthan betrachtet; daß sie nicht mehr von ihm als von jedem andern fordert, Gehorsam, Treue, Dürgersiyn,. redliches Mitwirken zum Besten der Gesellschaft; daß sie mit Sorgfalt Alles wcgfchafk, was bis jetzt ihn ohne Nothwcndigkcit von seinen Mitbürgern entfernte, und ihn hinderte, sich selbst als Staatsbürger anzuschen; daß sie thut, was sich den Umstanden nach thun laßt, um ihn stets näher an die Gesellschaft zu knüpfen, dessen Mitglied er iss, ohne sich jedoch einigen Eingriff in seine Religions - «nd Gewissensfreiheit zu erlauben; daß . sie auf jede Passende Weift H. Iahrz> a. Band. Bst

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