Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 4 H. (1809)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 269 (sequence 8)
- Language
- German
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269 Es zu mir auf »nd schloß cs dann auf immer. Jetzt schien mir eine leise Stimm' Erhaltung Des eignen Rachcrlcbcns zu gebieten. Ich floh das Erab, das ich noch kaum gesucht, Und fernher von der thcurcn Unglückssiadt Stürz:' ich ,' nach ihr mich hingcwandt, zur Erde. „So höre meinen Schwur, Jehova! rief ich, Der du geweiht die Priester dieser Stadt, Die dort in Naucheswolken zu dir aussicigt; Der du die Unschuld kennest ihrer Edle», Die ach! ihr Leben rettungslos vcrwimmern, Wie du die Schuld kennst ihrer schwarze» Mörder j O höre lucinen Schwur, der von dem Feuerherde Der Stadt zu dir, mit ihren Flammen steigt; Das thrancnrciche Schicksal ihrer Wohner, Don meines Vaters Hause bis zum fernsten, Zu rachen oder blutiger zu t h e i l e n! O laß mich alle, die der schweren Schuld Thrilhaftig sind, erspähen und die Dluksaat In hundertfacher Aerntc auf ihr Haupt ausfchütten. Dann will ich opfern dir mein kebenlang Und deinen Namen preisen für und für!" Bald har:' ich drauf die Schuldigen erkundet, Don welchen Saul der erste, der gebietende; Dorg Der zweite, blutige Vollführer war. Mein wer hatte glauben solle», daß Die Eegensthat, die einst Ahimelcch An des wahnwitz'gen Königs Eidam hat Verübt, des Fluches Früchte könnte tragen? Denn dieser war der edle Jüngling, der H. Jahrg. a. Band. U