Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 4 H. (1809)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 268 (sequence 7)
- Language
- German
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268 Zerstreut, umsonst mit ihres Blutes Strömen Leu Brand, ber ihre Hab' verzehrte, löschend. -Bald Wchgcheul, bald wilder Mördcrfiuch, Bald Winseln, bald ein lautes Sicgeegcbrüll Erfüllte, von der Winde Brausen unterbrochen, Die Dunstbeladnm Lüfte; und die Nacht, Von Heller Brandcsfackcl angezündet, Säuen mn d:s Tages Leuchte zu wettcifem. So, so entführten ihre Beute Mord Und Flamin' in gräßlicher Vereinigung. Idnma (für sich). Bei Gott! Was seine Wunde reizen sollte. Verwundet tiefer meine eigne Brust. Misael. An Ohr und Auge des Entsetzens voll, Stürzt' ich mich niuthig diesem Flammengrab, Der Mordsucht wuthgezücktcm Schwcrdt entgegen. Mich ruckzustoßen aber schien die Flamm' Und in der Wuth verloren mich die Wüthendcn. Da hört' ich ','ätzlich mich beim Namen rufen Und sah, als ich mich umgcwandt (o nie Kann dieses Anblicks ich vergessen) ein Holdselig Kind zur Erde hingesireckt, Mit schwacher Kraft dein Tod' entgegen kämpfend' „Aach' uns, o Misacl! so siönl' es leis', Es ist der Edomit mit seiner Rotte, Der uns, dir waffenlosen überfiel!" Mit rührungsvvllcr Bi»' im Auge, sah