Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 129 (sequence 6)
- Language
- German
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Machabacrs geprägt worden und bis auf unsere Zeit gekommen sind. Der Ctyl ist im Ganzen leicht und fließend» doch siößt man bisweilen auf zu gedehnte Perioden und unriehtig konstruirte Satze. Als Beweis von der Schreibart des Derf. heben wir folgende Satze aus: Seite!89, ״Zur nämlichen Zeit (etwa 20 Jahre nach Ehr. Geb.) deredete ein Jude, der Verbrechen halber ans Judäa nach Rom entwichen war, eine Frau vom römischen Adel, wel« ehe die jüdische Religion angenommen hatte, eine große Summe Goldes (wahrscheinlich ein Druckfehler statt Geldes) und andere Kostbarkeiten als Geschenk für den Dempel zu Jerusalem zu schicken. Die fromme Frau folgte dem Rache dieses Betrügers; dieser aber machte sich die fromme Einfalt derselben zu Nutze, und theilte die ihm für den Tempel mitgegebenen Kostbarkeiten mit drei andern Betrügern seines gleichen, welche bei diesem Betrüge ihm Beistand geleistet hatten. Als nun der Gemahl dieser Proselytin ') de» Betrug wahrnahm, und die Sache dem Kaiser vortrug, ward derselbe sehr aufgebracht, und ließ seine Rache an alle zu Rom wohnende Juden ans. Er schickte nämlich viertausend der tauglichsten von ihnen als Soldaten nach Sardinien; jene (diejenigen) aber,' die (welche) zum Eoldatenflande sich nicht beq,.»;«en wollte», ließ er strenge züchtigen, und vertrieb die übrigen alle ans Rom." *) So nannten die Griechen und Römer jene Heiden, die zur jüdischen Religion überlcaten. (Diese Erklärung des Wortes Prosclyt ist etwas einseitig).