Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 89 (sequence 17)
- Language
- German
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8<- die Stimme mancher Edlen, und zeigte ihnen einen ncueu Weg, ihr Andenken zu verewigen. Wie viele Schulen und Erziehungsanstalten verdanken diesen! Enthusiasmus ihre Entstehung, voic viele ihre Wiedergeburt und bessere Eurnchlnngr Welch ein Unterschied zwischen einer lateinischen Schule des 17ml Jahrhunderts und einer unserer besserer: Bürgerschulen. Jedoch scheint es, als standen die Fortschritte der in. telleltuelren und moralischen Erziehung nicht in gleichern Verhältnis;; wenigstens ansicrn srch die Wirkungen der leizkcrn im Leben weit minbcr und schwacher. Die Haupt. Ursache dieser Erscheinung ist sehr leicht eiuzusehen, und eure uolhwendige Folge der gegenwärtigen Einrichturrg unfcrcr Schulen. Das Ziel der iurcllcstuellen Bildung' ist Ansklarnng des Verstandes, oder Berichtigung der Begriffe vor: den Wesen, ihren Eigenschaften und Wirkungen, nebst der Erwerbung einiger Fertigkeiten. Geht der Lehrer mm methodisch zu Werke, und ist der Zögling nicht ganz ohne Anlagen, so wird er dieses Ziel bey seinem Anstrttt ans der Schule gröstentheilü erreicht haben, oder wenigstens so weit gekouuncn seyn, das; dem sernern Fortschrencn leine Hindernisse mehr clltgegcn stehen. Auch in dc»gcnlgen Kenntnissen, die in der Schule bloß theoretisch getrieben werden können, wird dreAnwcndung keine großen Schwierigkeiten haben, wofern die Theorie gut begriffen worden ist. Ganz anders aber verhalt cs sich mit der moralischen Erziehung. Das hohe Ziel ihres Strebens ans dem Zöglinge einen tugendhaften Menschen;n 3nbrg. r. Dand. G