Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 75 (sequence 3)
- Language
- German
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so viel von der Zweckmäßigkeit der jüdischen Echulaustalten zu Deßau, sagte,. als. er eS nothwendig fand, auch das auswärtige Publikum,, dem dieftÄnsialten weniger bekannt ftyn sollten, mit gutem Gewissen auf dieselben aufmerksam zu machen. Die Anzahl der Zöglinge auswärtiger Eltern, die sich wegen ihrer Söhne oder Töchter, welche sie den jüdischen Schulen anvertrauen wollen , zuförderst an die jüdische Schuldirektion wenden, hak sich zeither sehr vergrößert. Die schöne Lage der Stadt Deßau, die zum Etablissement guter Erziehungsanstalten besonders geeignet ist; die Pflege unsAufsichr, weiche,, nachstdem— zweckmäßigen Unterrichte, die fremden Zöglinge genießen, sind allerdings für manche auswärtige Eltern Bewrgungs« gründe genug, ihre Kinder den dortigen jüdischen Schulen anzuvertrauen. Am Zc>. November und r. December igoZ fänd in der jüdischen Haupt- und Freischule zu Deßau in Gegenwart, vieler Christlichen und Jüdischen Gelehrten, Schulfreunde und Eltern der Schüler ein öffentliches Examen statt. Die Wißbegierde, der Fleiß und die Fortschritte der Schüler wurden allgemein gelobt. Zwei Schäler der, Anstalt, Joseph Simon aus Deßau, und M. Lieb e r m a n n aus Halberstadt, hieltenmit Beifall selbstve» fertigte Reden. .Der Erste: über den Vorthnl, den jede Pflichterfüllung bringt, und der Letzter ssRM Was aber diese öffentliche Prüftrng verherrlichte — ,Melches-stets mchem-ÄndenkenTeims^rderrEdtenMerhaupk" und der israelitischen Gemeinde insbesondere, bleiben wird,