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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 5 H. (1808) · p. Seite 344

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Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 5 H. (1808)
Article
Über Literatur der Israeliten in den kaiserl. österreichischen Staaten im letzen Decenio des achtzehnten Jahrhunderts
Date
1808-01-01
Page
Seite 344 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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344 beizutragen. Einsender kann versichern, daß er selbst in einer jeden Provinz der österreichischen Monarchie nicht wenige gebildete, geschickte und talentvolle Israeliten kennt*), die alle erforderliche Fähigkeiten besitzen, die Bildung und Kultur ihrer Nation mit gutem Erfolge zu unternehmen; Lenen dieses Unternehmen auch wahre Herzensangelegenheit ist, und die alle ihre Kräfte willig anfbictcn würden, bei jeder Gelegenheit und.vorzüglich durch schriftliche Auftuuntcrmigcn ihrer Glaubensgenossen, oder durch Schriften, welche ihre Verfassung, Kultur und Bildung bezwecken , der Regierung in die Hände zu arbeiten. Die unübcrsteiglichcn Hindernisse aber, die von allen Seiten sich ihnen entgegen thnrincn, und die ihren guten Willen und patriotischen Eifer läbmen, sind so viele und von so mannigfaltiger Art, daß um sie sammtlich aufzuzahlcn und zu erörtern, man Folianten füllen müßte. Auch ist hier der Ort nicht, um diesen Gegenstand einer genauen Oiseussion zu unterwerfen. Verfasser dieses Aufsatzes will hier, und auch dieß nur im Vorbeigehen, einige der Schwierigkeiten darstellen, mit welchen ein israelitischer Schriftsteller, der aus ^motischem Eifer einen unwiderstehlichen Drang fühlt, seinen Glaubensgenossen etwas über Aufklärung und Kultur schriftlich mitzutheilcn, zu kämpfen hat, und unter welchen er auch großtentheiks erliegt. Bei jeder Verbesserung, dir man mit einer wenig kultivirten Denschenklasse unternehmen will, ist es nicht möglich, einer Rüge einiger bei derselben eingewurzelten Und deren Zahl, Dank scy es dem Genius der Zeit! merklich zunimmr.

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