Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- Israel Hönig Edler von Hönigsberg
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 341 (sequence 7)
- Language
- German
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34« des Judcnlhmnes wohl vereinbar scy, alle staatsbürgerli» che» Pflichten, in was immer für einer Peripherie, im hohen Maste zu erfüllen, und .daß nur hämische Ckribler es sind, die aus kleinlichem Privatgroll dagegen geifern. Höchst achtungswürdig war H. in seinen häuslichen Verhältnisse». Der dankbarste Sohn, ehelicher Liebe seltnes Muster» zärtlicher Vater, wackerer Freund, fremder Verdienste billiger Würdiger, der Annen heimlicher Wohl, thatcr, des Glaubens seiner Väter treuer Verehrer. Er war von mittelmäßiger Statur, mittlerer Com« plexivn, gut gebaut, sein Kopf ein schönes Oval. . Der Ausdruck seiner Miene war würdevoll, ernst und sinnend, doch war sein Dessin» stets durch Freundlichkeit gemildert, seine Lippen umschwebte meist ein sanftes Lächeln. Geachtet von seinem Fürsten, verehrt von feinen Mitbürgern, beweint von einer jahlreichen Familie und tief betrauert von jedem fühlenden Freunde des Guten und Edlen, verschied er, Nachruhm und zeitliche Güter in Fälle hintcrlassend, dm 19. Januar igog. in Wien im 84; Jahre seiner thaligcn und nützlichen Laufbahn. Have, ettra anima, liavc l , ... Groß Isis zwar bei feinem Tod zudenkcn:; ,,„2hm ist wohl: Er gehr an Gottes Hand „„Durch die Raume wo sich Sonnen senke»,.; „ «Sonnen heben, Cherub« Welten lenke«? „„Er Ist nun in seinem Vaterland:"" Groß ist der Gedanke: doch baß Thräne» . Vieler dennoch stet« zurück ihn sehnen:; ' Wer verdenkt r« dem» der ihn gekannt?"' ■"» Prag. Jg. JeitteleS.