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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 5 H. (1808) · p. Seite 340

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Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 5 H. (1808)
Article
Israel Hönig Edler von Hönigsberg
Date
1808-01-01
Page
Seite 340 (sequence 6)
Language
German
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340 tigstcn Zweige der Ctaatsökonomie; so wie er überhaupt durch seinen dnrchdringendtn Verstand, feinen Tief - und Echarfblick, mit dem er jeden Gegenstand umfaßte, die Klarheit, mir der er ihn zu verarbeiten wußte, und die unerschütterliche Redlichkeit, mit der er jeden Auftrag vollzog, im kameralisiischcn Fache die wichtigsten Dienste leistete. So war seine amtliche Eranzbcreisung, die er aushohen Besch! im 3- *785 in Gesellschaft des verdienstvollen Hofraths Schatze!an unternommen, für das gesammtc Zollwescn von den ersprießlichsten Folgen, seine Vorschläge und Reformen wurden genehmigt und ausgeführt. Co viele vielfache Verdienste konnten nicht lange unbemerkt und uribelohnt bleiben. Im I. 178z wurde er zum Tabak-Gefallen-, im J. 1784 zum Daukal-Gefallen - Direktor und Nicderöstcrreichischcn Regicrungsralh ernannte im I. *789 stimmt feiner ehelichen Nachkommenschaft in den crblandischcn Adclstand erhoben, und im I. 2793 unter der jetzigen glorreichen Regierung Sr. Majestät Kaisers Frau; des Ersten, gelangte er zum Besitze der in Niederosterrcich gelegenen — ehemals geistlichen — Herrschaft 23eIlm. Co ward ihm das seltne Glück zu Lhcil, von 4 glorreichen Dehcrrsthcrn des erhabenen österreichischen Kaiserhauses geschätzt und mit auszcichnenden allerhöchste» Gnaden belohnt zu werden, und er, den Gesetzen seiner Baker stets unerschütterlich treu, mag zugleich abermals als rin kräftiger Beweis dienen: daß der Jude nie den Bürger hindert; daß die religiösen Pflichten des Erster» mit den gesellschaftlichen Pflichte» des Letztem keineswegs kollidiren; daß es mit dem Geiste.

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