Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 9)
- Language
- German
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der Aufnachme In die bürgerlichen Rechte anderer Menschen für eine Nation verwende, die eigentlich in politischer und bürgerlicher Hinsicht schon lang hakte aufhörcn sollen, eine besondere Nation auszumachen: so kann dies nicht fehlen, jenen Haufen von Blinden und Seelenlosen gegen mich anfzubringm, die einen unüberwindlichen Haß gegen Alle hegen, die nicht eines Glaubens mit ihnen sind, so wir diejenigen gegen mich zu erbittern» die ihrer Religion, wrlche sie für die einzig wahrhafte halten» ihr eignes Interesse leihen und hierdurch beweisen, daß sic in den Geist ihrer Religion nie eingedrungen sind. Der gebildete, der aufgeklarte Beobachter, die tugendhaften und gefühlvollen Menschen aber, — denn Dank scy es dem Himmel» cs gicbt deren noch genug auf unserer Erde — sollten diese auch wirklich meine Kühnheit verdammen, so werden sie doch meinem Bestreben, einer unglücklichen Nation das Wort zu reden, ihren Beifall gewiß nicht versagen können. Nicht ohne inneres Grauen kann ich den Trauerschleier lüften, der die blutige Geschichte der jüdischen Nation ״mhüllet, nicht ohne tiefgefühlten Schmerz kann ich die Jahrbüchcr entfalten, worin die Ungerechtigkeiten» die sich ganze Nationen gegen die zitternden Trümmer eines unglücklichen Volks zu Schulden kommen ließen, mit feurigen Buchstaben aufgczcichnct sichen, eines Volks, einst stolz auf die Pracht seines Tempels, auf den erhabenen Ursprung seiner Gottesverehrung; jetzt aber der Auswurf der Erde, das Spiel des erzürnten Schicksals, das nur be» dacht ist, es mit Unglück zu überhäufen, es mit Bitterkcit und Schande zu erfüllen, es . zum nngerechten unscli-