Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 11)
- Language
- German
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3*7 Krieg» der vom I. 66 bis 70 unter Vespasian und TicuS so verderblich wüihere, und für die jüdische Nanon so höchst unglücklich endete, ist bekannt genug. Doch bei allen Greueln dieses Krieges zeigte Titus sehr viel Gute und Schonung, und wußte seinen edlen »nd großinüchigen Charakter auch unter diesen Zerstörungen rein und unbefleckt zu erhalten. Ließ bezeigt Ioscphns selbst bei jeder Gelegenheit. Domitian ließ den jüdische» Fiskus mit besonderer Strenge cintrciben. Grade das Eegcnthcil von diesen Gesinnungen zeigte Nerv a, und Trajan belegte sic trotz einer versuchten Empörung, nickt mit neuen Lasten, Hadrian aber trat in Domitians Zußtapfen und verbot den Juden den Zutritt zu dem verwüsteten Jerusalem. Antonius Pius fügte ihnen viel Nebels zu, und auch A n t 0 n i n n s Philosophus zeigte einen bitteren Haß gegen sie. Wie sich die übrigen Kaiser bis auf Constantin den Großen gegen sie benommen haben, mag man im Buche selbst Nachlesen. - Eben weil das Schicksal der Inden unter jedem Kaiser sich änderte , laßt sich über die verschiedenen Abgaben, die sic zu entrichten harten, nichts Dcsiininites angebe». Sie waren höchst willkührlich, wurden bald erhöhet, bald vermindert, und kamen unter verschiedenen Name» vor. Nicht nur der kaiserliche .Fiskus, sondern auch die Habsucht der Pratorcn und Umerpräfekten suchte und fand bei dem armen bcdrücktm Volke Bereicherung. Eben so verschieden und unbestimmt waren die Abgaben, welche die Jude» an den Kaiser, an die Iudrnvögte und späterhin an ihre La»,