Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- Die Juden in Deggendorf im J. 1337
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 301 (sequence 2)
- Language
- German
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301 Lichter benutzt, um ein Trauerspiel in baierscher Dolksmundart abzufasscn. Der König!, baicrsche General - kandesdircktionsrath von Aretin hat es seiner Geschichte der Juden in Daiern angchangt, und die Quellen dieser Begebenheit nachgcwicftn. Wahrscheinlich gilt auch von dieser Judenverfolgung 5 was eine der ersten Apologien der Juden, die im Jahre 154* zu Ingolstadt h:rauskamsagt: „Wenn der Fürst und seine Beamten geizig, die Geistlichen scheinheilig und die Untcrchanen bei den Juden verschuldet sind, dann werden die Inden wegen Ermordung der Christenkinder angeklagt." 5- Die Inden in der Schweiz. Im Schooß eines der fruchtbarsten Thaler von Oberbadcn in der Schweiz, sind in der Entfernung einer halben Meile von einander die zwei einzigen Synagogen, die der Judenschast in der ganzen Schwei; vergönnt sind *). In diesem äußersten Winkcl Helvctiens hat sie endlich nach tausend Gefahren und Verfolgungen seit drei Jahrhunderten einen unsichcrn Zufluchtsort gefunden. . Hier liegen -zwischen Ackerland, Wiesen und.Waldungen, von denen die ersteren die Tieft, die letzteren die kleinen Hügel und den Rücken der cinschließmden Anhöhen bekleiden, zwei an- *) Die eine wurde im Jahre 1755 > und die andere 1764 aufgebaurz beide findet man abgebildet in Ulriche Juden - Chronik. (Basel *768. 4 ) Sie sind von unbeträchtlicher Größe und sehr einfach, doch ist die E n- Ljygensche mit vielem Geschmack gebauet.