Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Rede
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 8)
- Language
- German
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gen immer noch ungewiß, immer noch dem Zufalle unterworfen sind, daß sich Umstande ereignen können, die den besten Anstalten eine baldige Vernichtung, eine plötzliche Zerstörung bereiten. Nicht so verhalt cs sich mit der moralischen Glückseligkeit. Diese ist an und ftir sich unzerstörbar. Ein gebildeter Verstand, ein veredeltes Her; trotzt allen Zcitunlsiandeu. Kein Zufall, kein Schicksal ist vermögend die Eindrücke zu vernichten, die durch Kenntnisse imd echte Bildung in unser Herz cingcgrabcn worden. Unser Tert erklärt sich also selbst, von welcher Art Cegrn er besonders spricht, indem er ausdrücklich sagt: Du ergötzest i h n in i t F r e u d c n d c i n c s A n g c si ch t s. Nicht.bloß mit irdischen und zeitlichen Freuden, die der Vergänglichkeit unterworfen sind, sondern auch mit solchen, die ewig sichtbar bleiben und unzerstörbar sind, wie das Wesen der Gottheit selbst, wie die ewige Duelle, aus der so voUkonnnne Gaben fließen. - Wer von uns wird also nicht von dem innigsten Danke und der tiefsten Verehrung für einen Regenten ergriffen, Der wahrend einer langen Regierung diese beiden Arten von Segen und Glück Mit.der väterlichsten Sorgfalt zu befördern bemüht gewesen; Der nicht mrr für die Verschönerung Seines Landes, für die Beförderung der äußern Glückseligkeit, sondern auch für die Veredlung des Herzens, für Bildung und Sittlichkeit, für Ausbreitung nützlicher Kenntnisse und Wissenschaften so viele herrliche Mittel herbeigeschafft; Der mit den humansten und aufgeklärtesten Gesinnungen jedem Seiner Unterchane», ohne Unterschied des Glaubens und des Standes, Seine Väterliche, Seine