Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Rede
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 7)
- Language
- German
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sia Ewige hat uafri Bitten erhört: Denn gütig ist dcr Ewige allen, die ihn: vertrauen; Nahe ist er allen Vene.«, die ihn in Wahrheit anrnfe n. Psalin Kap. 145. D. i8- Znm Schluffe meines Vortrags wähl: ich noch die bcdentuügsroit-en Worte in den Psalmen Kap. 2i. D. 7. Eie lauten in der Uebersctzurrg also: Dil setzest -chr;nin ewigen Segen ein; ergötzest ihn mir Freuden deines Angesichts. In dcr Ursprache steher das Wort Segen in der mehrfachen Zabl. Cr.rog und vielfach ist der Segen eines Landes, das von einem weisen, milden Regenten regiert wird. Ind-eilen gicbt.es eine zwiefache Art von Segen; die eine umfaßt alles, was das zeitliche irdisch: Glück des Menschen .terriffe, die andere alles, was die moralische geistige Glückseligkeit angcht. Auch die erste Art von Segen ist.vo:: langer Dauer: wer kann cs laugr.en, daß die trefflichen Anstalten , die zur Verbesserung und Verschönerung eines Landes getroffen werden, auch ans die Nachwclr einen scgcurcichen Einfluß haben; wer zweifelt wohl daran» daß das thatige Bestreben eines weisen Regenten zur Beförderung des allgemeinen Wohls auch den -spatchenWWch:on:men noch sichtbare Spuren zurücklaßt; wer weiß cs u:chr, daß der Samen, den ein wvhlthuendcr Landcsvalcr für die Beglückung feiner Zeitgenossen ansstrcut, auch den künftigen Generationen eine reiche Aus» bcurc, eine gesegnete Aerme darbietcn nmß; indessen wird auch jeder cmgcftchen, daß die Folgen dieser Art von Se-