Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Rede
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 280 (sequence 5)
- Language
- German
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Uebcrschwcmiuuug und andere Plage»» auf der Erde gcwüthct u»»d auch auf unü losgestürmt; »vic oft wurde nicht au6> unser friedliches Land mit in die Begebenheiten der Weit verwickelt, »rodurch die festen Stützen seiner Ruhe und seines Glückes »nächtig erschüttert zu werden, bedrohet wurden. Doch auch hier erkannten wir jedesmal die güugc, allwaltcndc Vorsicht des ewigen Vaters; auch hier fanden wir imn:er die Wahrheit dessen bestätigt, was die heilige Schrift uns so oft zur Beherzigung, zur Belehrung und zum Trosse aufgczcichuet: Gütig ist der Ewige denen, die »hin vertranen. Der Ewige rödtct und belebt, verwundet und heilet. Lassen Sie unö denn» meine andächtigen Zuhörer, an dc»n heutigen Tage, der der Freude und dem Danke geweiht ist, nicht bloß an das Gute denken, bas aus dem reichhaltigen Schatze der Zeit für uns hcrvorging; uitscre Gedanken mögen sich auch mit den erlittenen und glücklich überssandencn Leiden beschäftigen. Muthvoll wollen wir uns ihrer erinnern, damit sich urrscr Geist crba»icn u»»d miser Herz erfreuen inöge; damit wir noch »nehr Stoff zur Bewunderung der höchsten Weisheit, zur ticftsscn Anbetung der göttlichen Vorsicht und zur «nnigsien Darikbarkcit» gegen den Beschützer der Unschuld crhaltc» mögen; dainit wir endlich mit dein würdigsten Gefühle der'Dankbarkeit ausrufcn: Wir danken dir, Ervigcr, daß dl» uns Leide.» zugefügt und wieder Hülfe erzeigt hast. Psalm. Kap. ns. D. 21