Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1808)
- Article
- Rede
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 278 (sequence 3)
- Language
- German
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278 zum Guten und zum Heil für uns uud für das ganze Lund, die wir allcsamn'.t, Dich, o Datcr der Güte, mit tiefer Inbrunst für Ihn flehen. Amen. V * * Schon oft, hochgeehrteste Anwesende,- haben wir uns in diesem Hause Gotles versammelt, um ihm, dem Allvater , für seine uns so häufig erwiesene Treue und Enke zu danken und unser Her; im Gebete vor ihm zu ergießen; nie war aber die Veranlassung zu einer feierlichen Versammlung wichtiger, nie die Absicht reiner, nie der Zweck edler und hcrzcrhcdcnder, als es die gegenwärtige heilige Stunde ist, da wir alle niit gleichgestimmten Herzen, mit denselben Gefühle» der Freude und mir de» nämlichen reinen Empfindungen des Dankes vor den höchsten Geber alles Enten treten. Ja, ich lese cs in ihren Blicken, meine andächtigen Zuhörer, nicht bloß hergebrachte Sitte, nicht kalte Nachahmung führt uns hier zusammen; nein, die reinsten Gefühle der Liebe und Ehrfurcht gegen unfern gnädigsten Landcsvater» die festeste Anhänglichkeit an Seine hohe Person, die heißesten Empfindungen des Dankes sind es, die uns in dieser feierliche» Stunde hier vereinigen. Wie löblich, wie gerecht, wie wahrhaft ist dieser uns alle brseclendc Trieb, und zu welchen frommen seligen Betrachtungen gicbt uns die Heiligkeit dieses Tages Veranlassung. Mögen diese einen bleibenden Eindruck auf uns alle machen? Unser durchlauchtigster Herzog und Fürst, Leopold Friedrich Franz, Er, Der uns alle väterlick