Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Frankreich [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Slnliiß gaben, in ihrem Kleinhandel Einhalt zu thun, so war es kcincswegcs die Absicht Er. Maj. des Kaisers, den rechtlichen Untcrthancn jüdischer Religion in ihren Bürgerrechten Schranken zn setzen, welches die tägliche Erfahrung verbürgt. Folgende officiclle Nachricht diene übrigens zum nähern Beweist dieser Behauptung. Strasburg, den r;teu Iulv i8°z. „Es war dein. Herrn Gcncralprokurator beim Krimi- „nalhofc zu Ohren gekommen, daß man sich in einigen „Gemeinden auf das Kaiserliche Dekret vom 17. März „stütze, um die Juden zu beeinträchtigen. Der HerrSub- „fiitut des Kaiser!. Prokurators beim Civilg reichte erließ „daher cm Umschreiben, worin er die Friedensrichter „Gcnsdarmcricofsiciere, Maires, M.nrcadju kten und Pe- „lizeicommissaricn cinladet, darüber;» wachen, daß man „die Sicherheit und Ruhe der Juden nicht störe, und dir- „jcnigcn, die sich dagegen verschulden, vor den Richter;e „ziehen. Wenn auch ein Jude kein Patent erhalten fblltr, „so bleibt er nichts desto weniger ein fraii „zosischer Dür^'r und unter dem Schutze der Gesetze „Da Ce. Kaiser!. König!. Majestät einem TheileJhrerUn- „terthancn Mittel gab, sich der für wucherisch erkanntem „Judcnschuldcn zu entledigen, so war cs nie Ihre Absicke ^ben rechtmäßigen Gläubigern den Stempel der Denver „fcnhcit aufzudrücken u. f. w.'^