Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Frankreich [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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im mindesten daran denkt, sie in ihren bürgerlichen Rech. ten üu beeinträchtigen. Es ist unbegrWch,^tvötzer M ir^ Deutschland ausgebreitete falsche Deumng cntstMdrn ist. Etwa daher, daß in dm rheinischen Departements sich ferner Leine fremde Juden ansiedeln dürfen? Diese Maaßre« gel war längst der Wunsch eines jeden rechtlichen Juden, da diese Departements von fremden armen Jsraeli/en gleichsam überschwemmt wurden, die zu nichts anderm als zu dem fatalen Kleinhandel, ihre Zuflucht nehmen konnten, und daher von allen Seiten gerechte Klagen-verMlassen mußten. Daß übrigens im übrigen FranLreich-nukalsdann ein fremder Jude wohnen darf, wenn er den Handel aufgegeben undGrundsiücke ankauft, kann wohl hieraus irgend eine Befchkankung-zu-folgernseyu? Uns dünkt, es ist gerade umgekehrt. Denn hieß ist es ja eben, was jeder Menschenfreund von jeher wünscht, was ein von Dohm schon vor 27 Jahren, was auch vor kurzer Zeit der jüdische Kongreß selbst verlangte, und jetzt alle gebildete Juden noch wünschen. Doch wozu gchttl't -inmal zum Ton des Tages über die Juden zu raisonmren und da ist es denn eine ganz natürliche Sache, daß man in Deutschland, aüs mehr als einer Ursache, gern zu beweisen bemüht istwie man in Frankreich die Juden auch nicht gut behandle. -- Ob es gegründet ist oder nicht, darum bekümmer^mran^ech^ wenig , wenn es nur gejagt und verbreitet MM "" Wenn es, wie der jüdische Kongreß selbst bemerkte, nochwendig war, einem Theil der Inden'im ehemaligen Elsaß und in den rheinischen Departements, die zu Klage» -—Ms