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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 3 H. (1808) · p. Seite 149

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 3 H. (1808)
Article
Ein Wort über die Juden zu Livorno
Date
1808-01-01
Page
Seite 149 (sequence 5)
Language
German
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-je noch jetzt mit großem Vergnügen gelesen werden. Rabbi' Azukc, der noch lebt, ist durch mehrere gelehrte historische Schriften' und durch schöne Erbauungsbücher bekannt, und der große Lehrer, Rabbi Castelli, der vor zwanzig-- Jahren stacht und seine Glaubensgenossen so oft durch seine herrlichen Predigten belehrte und erbaute, steht bei ihnen noch im gesegnetsten Andenken. — Eine ansehnliche Druckerei ist fortväüeknbMt'benr Drucke hebräischer theologischer Schriften beschäftigt, die durch den Handel über das ganze mittelländische Meer verbreitet werden. Viele " gelehrte Iuhen in der Barbarei schicken chreSchriftemzuM Drucke, und ihre Kinder zur Erziehung nach Livorno? IM' hiesiger Gottesdienst ist vielleicht der prachtvollste -in ganz Europa, und_,man halt ihre Synagoge für dib schönste. Cie bildet ein langhchtes Viereck, und ist an drei Seiten mit Säulen umgeben, aufdenen die Gallerie für die Frauen ruht. An der vierten Seite befindet sich das Tabernakel, vor dem ein Vorhang ist, und welches die heiligen Bücher verwahrt. Demselben gegenüber, etwa mitten in der Sy» uagoge, ist die ansehnliche Bühne für den Lehrer und Sänger. Die Wände sind mit prächtigen Taftln und hebräischen Inschriften bedeckt. Die große Menge von silbernen Lampen, welche die Decke und Wände verschönern, LM, wenn sie angezündet werden . dr^^tmammed prächtiges Anschn. Die Verschiedenheit der Kleider der iw diesem Tempel versammelten Juden gewähr! den überraschendsten und angenehmsten Kontrast, da das. Armem- -sihr^Marottauische und Levautische tveiie und^sthöne-Ge^ wand mit dem Turban, mit der Tracht der portugiesischen und italiamschen Juden so anssallmdabweicht. Jnber

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