Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Recensionen aus der Leipziger Literaturzeitung [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 141 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2304627-2304649-2304650-10857058-2315387--01362-2315671- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
*4* dienen könnten. Die Absicht, ein Lehrbuch zu liefern, weU chcs jene beiden Erfordernisse in sich vereinigte, ist dem Dcrf. so gut gelungen. Laß wir nicht zweifcln, es werde dasselbe nicht allein unter seinen Glaubensgenossen eine vorziiglich gute Aufnahme finden, sondern auch in nicht - jüdlschcn Schulen zum Elementar - Unterricht im Hebräischen mit mehr Dortheil gebraucht, werden können, als hebraische Chrestomathien, welche bloß biblische Stücke cnthalrm. Der erste Abschnitt handelt von den Duchstabm> Vokalen und andern Punktationen. Ueber die Methode^ welche der Lehrer bei dem Unterricht in der Aussprache der Buchstaben und Vokale und im Dnchstabiren zu befolgen habe, werden in der Vorrede sehr nützliche Regeln ertheilt. Tcrgcfügt hat der Vers, eine beträchtliche Anzahl von Beispielen zu Syllabir - Uebungen, in einzelnen hebräische« Worten, um die Schüler desto schneller und sicherer mit dem Gebrauch der Vokale in den einfachen und zusammen» «!setzten Eylbcn bekannt zu machen. Durch die. systcma« tische, dem natürlichen Gange der Sprache gemaßt Anord» nling dieser Beispiele ist dem Lehrer sein Geschäft sehr er« leichterDa den hebräischen Worten die Bedeutungen m dmtschcr Sprache beigcsetzt sind; so lernt der Schüler dach was er lesen lernt, auch verstehen, und prägt also bei dem allerersten Unterricht dem Gedächtnisse. einen Dorrath von Worten ein. Der zweite Abschnitt enthalt Uebungen zirm Lesen in ganzen Sätzen, , zuerst in solchen, die bloß aus cinsylbigen Worten bestehen, dann folgen Sätze von zwei. drei - vier - bis sechssylbigen Motten. Diesen eine llcbcrsetzung bcizufügen, hielt der Vers, mit Recht für übcrfiüßig, da schon ein mittelmäßiger Lehrer dieselben muß