Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Recensionen aus der Leipziger Literaturzeitung [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 139 (sequence 5)
- Language
- German
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39ג -: Die ewigen Hügel finkten (sanken) nieder. Bei seinem Prachtzug in der Unterwelt. . ' In reger Angst erblickt' ich Cuschans Hätten, Im Lande Midian die Zelte heftig bewegt. Ist der Ewige auf Fluchen ergrimmt? Trifft fein entbrannter Zorn die Ströme? Dein Unwillen das Meer? Da einher du zogst mit deinen Rosse»» Auf Kriegeswagen, vom Siege?rangend. Diese Ucbersctzung darf eine Vergleichung selbst mit der Hcrderschen (vom Geist der hebr. Poesie ll. B. S. 102. der erst. Ausg.) nicht scheuen. Der Commentar enthalt in einer zweckmäßigen Kürze eine mit sorgfältiger Prüfung und richtigem Geschmack gccroffcne Auswahl des Testen aus den vier Coryphaen der indischen Ausleger, Iarchi, Aben-Esra, Dab. Kimchi und Abarbanel. BciHos. l, 2. fgg. ist der Commentar ausführlicher, als gewöhnlich. Es werden über die allerdings schwierige Stelle sechs Meinungen angeführt und geprüft. Hr. Philippsohn selbst hält das Ganze für eine parabolische Dichtung; auch nach nnstrm Tedünken die wahrscheinlichste Meinung, welche zu« gleich das für sich hat, daß sie die älteste ist; denn schon der chaldaische Paraphrast (wie auch im Commentar angeführt wird) hat sie adoptirt. Da dieses Werk in seiner jetzigen Gestalt wohl nicht in den Buchhandel kommen dürste, und nur wenige unstrer Gelehrten geübt genug sind, das Deutsche mit hcbraischen Buchstaben;» lesen; so wäre zu wünschen, daß sich ei» christlicher Buchhändler entschloßt, einen Abdruck der Uebersctzung allein mit deutscher Schrift zu veranstalten. Wir jwrifcln nicht» daß dieß Allen» welche dm Werch die-