Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Neue Bemerkungen über die Juden, insbesondere über die Amsterdamer und Frankfurter Juden
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 108 (sequence 19)
- Language
- German
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zog Laßt uns also damit anfangen, den Edlen' unser» Nation, die durch eigene Anfopftrunacn immerwährend mit beinahe unerstciglichen Hindernissen kampftnd uns auf. zurichtcn suchen, laßt uns diesen nachsircben, und nur dar. auf trachten, unfern inncrn Werrh zu heben, unser me, ralisches Gefühl für das Gute, für das Nützliche zu schar, fen» und jenen Männern gleich, auch die Beschwerden, die uns zu Thcil werden, mit Geduld zu ertragen. Nur dieß ist der Weg, uns die Achtung aller anderer! Nationen zu erwerben, und unsere bittersten Verfolger ja; Freunden umzuschaffen. Wir wollen nicht das Verdienst.^ liche dieses Lebens in eine äußere Prachtlicbc, in dicEuä-: zu glanzen setzen, die leider zu sehr bei uns cingerissen ist. und schon manche für uns nachrhciligc Folge nach sich ge. zogen hat, sondern wir müssen endlich cinfehcn lernen, daß, ob uns gleich diese Leidenschaften eine momentane Schab loshaltunz für die Hintansetzungen anbieten, die wir cn unverdienter Weise von den andern Neligionsparthcicn erdulden müssen, dieselben doch nur dazu dienen, ihren Neid zu erregen, und einen schon uns angeerbten Gegner neck mehr gegen uns aufzubrmgcn; weil es unter ihnen der Schwachen genug gicbt, die den Juden durchaus feinen rechtlichen Gewinn durch Handel zugcstehen wollen, ob-- wir gleich tagtäglich mit sichtlichen Augen sehen, daß auch, christliche Kaufleute jeder Gattung durch wohl durchdachte Speculationen auf die ehrlichste Weise zu reichen Männer» geworden sind. Doch auch diesen eitlen Vorwand des! Hasses der Schwachen wollen wir durch muthige Entsa.j gung zu verscheuchen suchen. Das Solide, die Bildung