Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Neue Bemerkungen über die Juden, insbesondere über die Amsterdamer und Frankfurter Juden
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 95 (sequence 6)
- Language
- German
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95 Uebtrmacht der Parnaßim jeden Wimsch, de« sie äußere ren> rbemslls Abgeochncte an den großen Sanhedrin ab«, zusenden, vereitelt, und haben es ihnen rund abgWlg« gen, ohne sich zuerst, wie es Pflicht gewesen wäre, Mit ihrer Gemeinde, deren größerer und vernünftiger Theil -für die Absenkung gestimmt war, hierüber zu berachm; sie hn« den sogar das Aeußerste versucht, um auch-der neuen Gemcinve hieran hinderlich zu seyn; allein vergebens, denn ihr allein war es geiungen, Vas drückende Joch abzuwerfen.. Diese waren auch glücklich genug, mächtige Beschützer ihrer guten Sache zu finden; denn die Regienmg-von— Holland, durch ihren unablaßigen Eifer Gewogen, gab durch ein sehr weises Dekret ihren Millen zu erkennen, wodurch sie die Juden in allem gleich den Christen behandelt wissen wolle, sie bekräftigte auf die ehrenvollste Art die 'DbörMMM^^rere^^DeptiÄrten--aus--der^ueuell__Ge me i n de, nämlich den Rechtsgelehrten Herrn Asser den Jungem, den Arzt Lemon, und den Mathematiker Liktwak. In Paris, wo ihnen der Name ihrer braven Sender schon die allgemeine Achtung erwarb, pflichteten sie den Beschlüßen des großen Sanhedcrins bei. Der Advokat Meyer Wurde von neun andern holländischen Gemeinden beauftragk, dem obersten Staatsrath auch ihren Beitritt anzüdeuten. Die Aelttsten, würdia .Äbaesendet^ der Dbscuranten rv sevn. und in der Venvaltrmg der Gemeinde ein eben so überflüßiges als unnützes Unkraut, wurden seit mun Jahren angehaltm/ eine Verordnung zu entwerfen, dem sie aber immer answichen. Man sage mir also, durch welches vechängnißvoüe Mißgeschick haben diese Herren das