Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Über Massora und Massoreten
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 11)
- Language
- German
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hohe Weisheit dieser göttlichen Einrichtungen bei alle» Na» tjoitm Bewunderung und Ehrfurcht erregen. Alle Völker der Erde werden einsehen, daß der Name des Ewigen auf sie genennt wird und sich vor ihnen fürchten. — Eine Trennung dieser beiden Thcile der moralischen Verfassung aber würde unausbleiblich den völligen Untergang der physischen Glückseligkeit der Nation nach sich ziehen. Zerrüttung des Staatskörpcrs von Innen, und feindseliger Haß und Verfolgung von Außen, werden — so verhieß es der göttliche Seher — die unvermeidlichen Folgen einer solchen Spaltung feyn, da inan sie nicht mehr für das Volk Gottes erkenne», und schonen würde. — So sollte die Religion das geheiligte Band seyn, wodurch die moralische und physische Existenz der Nation immer fester geknüpft, immer unauflösbarer werden soll. — . . . . Und nun, mein lieber N., lassen Sie uns einen Blick auf das Buch werft», das alle diese Wahrheiten, dies« Thatsachcn und Verordnungen enthalt; das Buch, rin heiliges Archiv der Vorzeit, das die wunderbare, Verkettung und Entwickelung der Schicksale unserer Stamm» elteru in einem damaliger Zeit ganz eigenen Ton auf die Nachwelt brachte; das Buch, das den Stempel der Göttlichkeit an seiner Stirn tragt: einfach in seinem Wesen und vielfach in der Mitthcilung; dieses Buch, das in spatem Zeiten Geister entzündete, und Nationen ein Vorbild religiöser Vereinigung ward, in ihnen einen bestimmten Charakter, eine Seele schuf, und jene großen und allgemeine« Regungen.im Eemüthe. bewirkte, welche bleiben werden,