Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- Neueste Schrift: Über die Juden [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 6)
- Language
- German
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r Oder wollt ihr sagen: wir hatten den Britten, mithin auch Euch zu viel gerhan? Wir haben Euch mit eben« demselben Maaße gemessen, womit ihr uns maßet: wir haben nur das Döse in die Rechnung gebracht, und gegen W Gut« unsere Augen zugedrückt. I Ihr habt ein Gemälde von uns ausgestellt, in dem /cm menschliches uns kennendes Auge unser Bild wieder« Anden kann. Würdigt beides, unser Gutes wie unser Böses; und Ihr werdet finden, daß Ihr Euch unserer gar nicht zu schämen Ursache habt. (Hier erwähnt nun der Verfasser mehrere Eigenschaften der Juden.) ' -- Seite 22i. Im grauen Merthunie nicht nur, sondern auch im Mittelalter und in unfern Tagen bauetea Juden den Acker. Palästina machten sie zu einer Kornkammer. Im raten Jahrhundert trieben sie in der Nähe von Ninive den Landbau, und ihrer 220 bewohnten und bebauetcn den Parnaß, auf dem sie Gemüse zogen *). Und in unscrm Zeitalter fand man unter ihnen Landbauec durchaus in allen Erdthcilen. Die, welche amKapSparkel, westwärts vom Tanger, lebennähren sich kümmerlich von einigen Tabakspfianzungcn, deren Produkte nach Guinea gebracht werden **). Am Kaukasischen Gebirge, in Rustan, Kuban und andern Landschaften wohnen sie in Dörfern, und ernähren sich unter hartem Drucke von Ackerbau und Dichzucht ***)» Seit undenklichen Zeiten j f. *) Gregoire Essaisiig.^ r. ' . **) Brun'S Erdbeschreibung von Aftika.Vl.So f« ***) Büsching'ö Geschichte der jüdisihe» okeLgi«». S*5.