Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 11)
- Language
- German
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47 Sumn cuique! Hr. Rohrcr hat nicht Alles abgcschrie« den — die Abgeschmacktheiten gehören ganz sein. Hievon so wie von seiner Philologie auch ein Pröbchen! S. 145 11. f. zahlt er die jüdischen Cecten auf, und zwar: i) die Karaiten, 2) die Kassidcn (Chassrdim) und endlich -— risum tcneatis amici! — sagt er S. Isstr „Eine andere Eecte in Galizien sind die sogenannten Konen." — Welche krasse Unwissenheit! Jeder, nicht mit den Gebrauchen der Inden , sondern nur mit seiner Bibel bekannte Mann wird es wissen, daß die „sogenannten Konen" keineswegs eine Eecte ausmachen; daß es nur jene Juden sind, die : als muthmaßlichc Abstämmlinge Arons einige priesterliche - Funktionen verrichten. — Cohen heißt ein Priester, selbige aber eine Sccte zu nennen, ist eben so lächerlich, als wenn; Jemand sagen wollte: Eine andere christliche Eecte in Galizien sind die sogenannten Kapuziner. Uebrigens sollte Hr. Rohrer, schon so oft öffentlich entlarvt, endlich einmal aufho'ren, die Dächer Anderer, und selbst berühmter Schriftsteller mit eigenen Albernheiten verbrämt, unter eigenem Namen abdrucken zu lassen. Wird er aber fortfahren, andere Schriftsteller so schamlos zu bestehlen, so ka>m ihm leicht die Ehre widerfahren» durch unsere Sprachreiniger verewigt zu werden. Dem fremden Ausdrucke: „P l a g i a r i u s"-, könnten sie supplirea: Rohrariüs! — . Die am Schluffe jedes Abschnittes angefugten Vorschläge sind rhcils längst bekannt, »Heils mraschenftinblich^ rheils unauvMrbar. .. , > .